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CDU fordert Asta im Uni-Streit zu Dialog auf

Saarbrücken. CDU fordert Asta im Uni-Streit zu Dialog auf Eine „bedauerliche Abkehr vom gemeinsamen Dialog“ über die Hochschulfinanzierungspläne der Landesregierung hat CDU-Bildungsexperte Thomas Schmitt dem Allgemeinen Studierenden-Ausschuss (Asta) der Saar-Universität vorgeworfen. Die Landesregierung sei allerdings weiterhin offen für Verhandlungen über die zukünftige Finanzierung der Uni. elb

Der Asta hatte der Regierung Anfang der Woche Widerstand und Proteste angedroht, nachdem bekannt geworden war, dass sie an der Uni Millionen-Einsparungen plant.

Arbeitsgruppe zu Ärztemangel in Merzig


Um Problemen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung im ländlichen Raum zu begegnen, hat sich im Kreis Merzig-Wadern eine Arbeitsgruppe gebildet. Daran beteiligt sind die Kassenärztliche Vereinigung (KV), der Landkreis, die SHG-Klinik Merzig und der Pflegestützpunkt Merzig. Wie KV-Vizechef Joachim Meiser mitteilte, geht es um die Sicherung der ärztlichen Versorgung, die Erreichbarkeit von Versorgungseinrichtungen und den Erhalt des öffentlichen Nahverkehrs. Nötig sei auch die "erfolgreiche Anwerbung" junger Ärzte. Laut Meiser ist es die erste Arbeitsgruppe dieser Art im Saarland.

Linke für mehr Babyklappen im Land

Die Linke fordert angesichts des gewaltsamen Todes eines Neugeborenen in Kleinblittersdorf mehr Babyklappen und Möglichkeiten zur anonymen Geburt. Fraktionsvizechefin Barbara Spaniol kritisierte, eine einzige Babyklappe im Land wie in der St.-Josef-Klinik in Neunkirchen sei nicht ausreichend. Auch die Uniklinik Homburg und die Winterbergklinik Saarbrücken sollten Anlaufstellen mit Babyklappe werden. Dies sei breit bekannt zu machen, damit die Hilfe bei den Frauen ankommt. Nötig seien zudem gesetzliche Qualitätsstandards für Babyklappen und ein mit Fachkräften ausgestatteter 24-Stunden-Notdienst.

Mehr öffentliche Beschäftigung verlangt

Die Landesregierung und das Bistum Trier haben den Bund aufgefordert, mehr Geld für öffentlich geförderte Beschäftigung zur Verfügung zu stellen. Das geht aus einem gemeinsamen Kommuniqué hervor, das unter anderem vom saarländischen Wirtschaftsministerium, der Aktion Arbeit des Bistums und der Liga der Freien Wohlfahrtpflege unterzeichnet wurde. Darin wird auch eine Umschichtung der durch Beschäftigung eingesparten Sozialleistungen in Eingliederungsmittel gefordert.