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Bürgerinitiative Rastpfuhl übergibt Protestunterschriften

Saarbrücken. Wie die Saarbrücker Zeitung bereits mehrfach berichtete, befindet sich die Beratungsstelle für Substituierte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) seit dem 1. März auf dem Rastpfuhl in der ehemaligen Heimdialyse im Johanna-Kirchner-Haus. Viele Anwohner sind damit allerdings alles andere als zufrieden

Saarbrücken. Wie die Saarbrücker Zeitung bereits mehrfach berichtete, befindet sich die Beratungsstelle für Substituierte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) seit dem 1. März auf dem Rastpfuhl in der ehemaligen Heimdialyse im Johanna-Kirchner-Haus. Viele Anwohner sind damit allerdings alles andere als zufrieden. Die Bürgerinitiative um Diethelm Stader protestiert vehement gegen den neuen Standort. Angesichts des Altenheims, welches im Johanna-Kirchner-Haus untergebracht ist, und des Kindergartens, der sich gegenüber befindet, "halten wir diesen Standort für grundsätzlich nicht akzeptabel", erklärten Mitglieder der Bürgerinitiative gestern Saarbrückens Bürgermeister Kajo Breuer während eines Gesprächs im Rathaus. Dabei überreichten sie Breuer 400 Unterschriften von Unterstützern ihrer Initiative. Breuer zeigte sich verständnisvoll, betonte aber gleichzeitig, dass man die Komplexität der Angelegenheit erkennen müsse. So sei eine solche Beratungsstelle unverzichtbar, gleichzeitig sei es jedoch nahezu unmöglich, einen Standort zu finden, an dem weder eine Schule, noch ein Altenwohnheim oder ähnliche Einrichtungen in der Nähe seien. Es werde also immer Proteste geben. Die Betroffenen dürften aber nicht an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Breuer versicherte gestern, dafür Sorge zu tragen, dass möglichst eine für alle Beteiligten erträgliche Lösung gefunden wird. nah