| 21:14 Uhr

Losheim am See
Brand in Asylheim: Verdächtiger unzufrieden mit Wohnsituation

Losheim am See. Der Mann, der am vergangenen Donnerstag Feuer in einer Asylunterkunft in Losheim am See gelegt haben soll, hat die Tat nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus Unzufriedenheit mit seiner Wohnsituation begangen. Zudem habe der 18 Jahre alte Flüchtling und Bewohner der Einrichtung erklärt, Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei gestern auf Anfrage. Dies könnten nach ersten Angaben die Motive sein, die zur Tat geführt haben. In der Asylunterkunft in Losheim am See habe der Syrer seit dem 1. Dezember 2017 gewohnt.

Der Mann, der am vergangenen Donnerstag Feuer in einer Asylunterkunft in Losheim am See gelegt haben soll, hat die Tat nach ersten Erkenntnissen der Polizei aus Unzufriedenheit mit seiner Wohnsituation begangen. Zudem habe der 18 Jahre alte Flüchtling und Bewohner der Einrichtung erklärt, Probleme in der Beziehung zu seiner Mutter zu haben, sagte ein Sprecher der Polizei gestern auf Anfrage. Dies könnten nach ersten Angaben die Motive sein, die zur Tat geführt haben. In der Asylunterkunft in Losheim am See habe der Syrer seit dem 1. Dezember 2017 gewohnt.


In der Asylunterkunft, die am Donnerstagabend brannte, haben insgesamt neun Bewohner gelebt. Bei dem Brand waren drei Menschen verletzt worden. Sie alle wurden mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen. Der mutmaßliche Täter hatte offensichtlich das Inventar seines Zimmers in Brand gesetzt, teilte die Polizei mit.

Am Freitag, also einen Tag nach dem Brand, hatte sich der Tatverdächtige selbst bei der Polizei gestellt und die Tat eingeräumt. Wie ein Sprecher der Führungs- und Lagezentrale der Polizei gestern weiterhin sagte, wurde gegen den 18 Jahre alten Flüchtling Haftbefehl wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Brandstiftung erlassen. Der junge Mann wurde in die Justizvollzugsanstalt nach Ottweiler gebracht.