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Polizei leitet Ermittlungen ein
Bombendrohung gegen die AfD

Wegen einer Bombendrohung gegen eine AfD-Veranstaltung in Quierschied ist ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet worden (Symbolbild).
Wegen einer Bombendrohung gegen eine AfD-Veranstaltung in Quierschied ist ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet worden (Symbolbild). FOTO: dpa / Sebastian Kahnert
Quierschied. Bei der Polizei ist am Montag eine Bombendrohung eingegangen, die sich gegen eine Veranstaltung der Saar-AfD in Quierschied richtete. Die Polizei ging nach Bewertung der Lage davon aus, dass die Drohung nicht ernst gemeint war, die Veranstaltung konnte stattfinden. Von Nora Ernst
Nora Ernst

Allerdings wurde die Polizeipräsenz laut AfD erhöht. Fünf Beamte waren vor Ort. Wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat wurde ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet. Da es sich um eine politische Veranstaltung handelte, habe der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen, sagte eine Sprecherin der Polizei gegenüber der SZ.


Rund 200 Menschen waren nach Angaben der AfD in die „Q.lisse“ in Quierschied zum „Blauen Montag“ gekommen – laut AfD eine „alternative Veranstaltung“ zu den politischen Aschermittwochen der anderen Parteien. Gastredner war Guido Reil vom AfD-Bundesvorstand, der unter anderem über den „sozialen Handlungsbedarf“ bei Obdachlosen und Rentnern sprach.