| 20:09 Uhr

Bis zum Ende alles geben

Jägersburg/Rohrbach. Der SV Auersmacher kann heute Abend die Verbandsliga-Meisterschaft mit einem Sieg beim Fast-Absteiger SC Gresaubach perfekt machen. Damit hätte der FSV Jägersburg keine Chance mehr auf den Titel. Doch auch wenn der SVA in Gresaubach Punkte lässt, hätte das keinen Einfluss auf die Jägersburger Ausrichtung für die Samstag-Partie gegen den SC Friedrichsthal (15 Von SZ-Mitarbeiter Horst Fried

Jägersburg/Rohrbach. Der SV Auersmacher kann heute Abend die Verbandsliga-Meisterschaft mit einem Sieg beim Fast-Absteiger SC Gresaubach perfekt machen. Damit hätte der FSV Jägersburg keine Chance mehr auf den Titel. Doch auch wenn der SVA in Gresaubach Punkte lässt, hätte das keinen Einfluss auf die Jägersburger Ausrichtung für die Samstag-Partie gegen den SC Friedrichsthal (15.30 Uhr, Alois-Omlor-Sportpark). "Das Thema Meisterschaft ist seit der Niederlage in Saarbrücken für uns durch. Wir wollen nun den zweiten Platz verteidigen und deshalb ist ein Erfolg für uns am Sonntag gegen eine starke Friedrichsthaler Truppe wichtig, und wir werden uns da noch mal von unserer besten Seite präsentieren müssen", gibt der von seiner Blinddarm-Operation wieder genesene FSV-Trainer Marco Emich einen Ausblick auf den Samstag. Die bislang positiv verlaufene Saison soll noch ordentlich abgeschlossen werden, ein Erfolg über den momentanen Vierten würde dazu einiges beitragen, zumal der FC Hertha Wiesbach in den letzten Begegnungen wieder aufgeschlossen hat. "Friedrichsthal hat eine gute Mannschaft mit hervorragenden Einzelspielern, sie hatten zwar zuletzt Probleme, aber ich rechne mit einem guten und engen Verbandsligaspiel", führt Emich weiter aus. Alexander Mootz, Bartosz Klosowski und Lars Knobloch stehen wieder zur Verfügung, dafür wird Manuel Ringle wohl in dieser Runde nicht mehr eingesetzt. Er soll seine Oberschenkel-Probleme richtig auskurieren, damit er für die neue Saison uneingeschränkt zur Verfügung steht. Beim FC Palatia Limbach darf hingegen noch ein klein wenig gezittert werden. Zwar gibt es auf den 16. Rang einen komfortablen 13-Punkte-Vorsprung, sollten aber aus der Oberliga drei saarländische Teams absteigen, käme auch der Verbandsliga-Fünfzehnte in die neue Verbandsliga. Um die letzten Zweifel zu beseitigen, will die Truppe von Uwe Freiler die im Niemandsland platzierte SG Perl-Besch am Sonntag (15 Uhr, Palatia-Sportplatz an der Autobahn) bezwingen. David Lindemann hat am Donnerstag per SMS mitgeteilt, dass er zur Verfügung steht, und auch die zuletzt gut integrierten A-Junioren Sebastian Piotrowski, Andreas Steis, Philip Luck und Carsten Mann könnten eingesetzt werden. Wenn der Klassenverbleib perfekt ist, soll auch bekannt gegeben werden, welche Spieler für die neue Runde zugesagt haben. So lange hüllt man im Kirkeler Gemeindeteil über Transfer-Details noch den Mantel des Schweigens.