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Bewegungstraining hilft bei Multipler Sklerose und Parkinson

Saarbrücken. Regelmäßiges Bewegungstraining kann bei Multipler Sklerose und anderen Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson, Alzheimer und Neuropathie sowie nach einem Schlaganfall die Beschwerden deutlich mildern und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Über den neuesten Stand der Forschung berichtet Privatdozent Dr. Christian T

Saarbrücken. Regelmäßiges Bewegungstraining kann bei Multipler Sklerose und anderen Erkrankungen des Nervensystems wie Parkinson, Alzheimer und Neuropathie sowie nach einem Schlaganfall die Beschwerden deutlich mildern und den Krankheitsverlauf verlangsamen. Über den neuesten Stand der Forschung berichtet Privatdozent Dr. Christian T. Haas (Foto: SZ) von der Universität des Saarlandes am Mittwoch, 27. Mai, 18 Uhr, im Konferenzraum zwei der Hermann-Neuberger-Sportschule.



Der Eintritt zu diesem öffentlichen Vortrag ist frei. Anlass der Veranstaltung ist der erste Welt-Multiple-Sklerose-Tag. Haas informiert in seinem Vortrag insbesondere über ein kürzlich abgeschlossenes Forschungsprojekt, in dem neue Trainingsmethoden untersucht wurden, die die Gehfähigkeit und Lebensqualität von Menschen mit Bewegungsstörungen durch geschädigte Nervenzellen nachweislich wieder steigern können. Es deutet vieles darauf hin, dass Sport bei solchen Erkrankungen ebenso wirksam ist wie Medikamente. Der Experte gibt auch betroffenen Patienten und Angehörigen Ratschläge für ein regelmäßiges Bewegungstraining.

Gastgeber sind neben der Universität des Saarlandes der Landesverband Saarland der Deutschen Multiple-Sklerose-Gesellschaft. ml