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Bewegung auf der "Baustelle Europa" gefordert

Otzenhausen. Unter dem Motto "Europa bewegt oder Bewegung in Europa? - (Gesellschafts-)Entwürfe" ist gestern der 11. Deutsch-Französische Dialog in Otzenhausen gestartet. Zwei Tage lang diskutieren rund 170 internationale Experten und Bürger in der Europäischen Akademie

Otzenhausen. Unter dem Motto "Europa bewegt oder Bewegung in Europa? - (Gesellschafts-)Entwürfe" ist gestern der 11. Deutsch-Französische Dialog in Otzenhausen gestartet. Zwei Tage lang diskutieren rund 170 internationale Experten und Bürger in der Europäischen Akademie. Zum Auftakt des renommierten Forums für europäische Zukunftsfragen, an dem auch der saarländische Finanzminister Peter Jacoby und der französische Generalkonsul Philippe Cerf teilnahmen, sorgte die Vision einer europäischen Republik für eine lebhafte Debatte um die "Baustelle Europa". Wie muss Europa gebaut sein, damit es effizient und im Sinne der Bürger handeln kann - vor allem vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise und der anstehenden Europawahlen? Michael Meimeth von der Asko Europa-Stiftung, die den Dialog ins Leben gerufen hat, brachte die mangelnde Legitimität auf den Punkt: "Was Not tut, ist die Politisierung Europas!" ana