| 20:13 Uhr

"Bei uns war richtig Feuer im Training"

Christian Schwan (links) und der TuS Hirstein brauchen nach vier Spielen ohne Sieg endlich wieder einen Erfolg. Foto: taf
Christian Schwan (links) und der TuS Hirstein brauchen nach vier Spielen ohne Sieg endlich wieder einen Erfolg. Foto: taf
Hirstein. Der Kampf um die Qualifikations-Plätze zur Landesliga ist in der Fußball-Bezirksliga Nord spannend wie ein Hitchcock-Thriller. Vier Spieltage vor dem Rundenende ist Meister SV Habach bereits sicher durch, der FV Eppelborn II auf Rang zwei und der SV Aschbach auf Rang drei können bei einem komfortablen Punktepolster auch schon für die Landesliga planen Von SZ-Mitarbeiter Philipp Semmler

Hirstein. Der Kampf um die Qualifikations-Plätze zur Landesliga ist in der Fußball-Bezirksliga Nord spannend wie ein Hitchcock-Thriller. Vier Spieltage vor dem Rundenende ist Meister SV Habach bereits sicher durch, der FV Eppelborn II auf Rang zwei und der SV Aschbach auf Rang drei können bei einem komfortablen Punktepolster auch schon für die Landesliga planen. Um die restlichen zwei direkten Quali-Plätze und den Relegationsplatz sechs kämpfen aber gleich sechs Teams. Die Sportfreunde Winterbach feierten dabei bereits am Donnerstagabend einen 2:1-Erfolg bei der SG Bostalsee und legten somit vor. Mit 46 Punkten hat Winterbach, das zur Winterpause Drittletzter war und zuletzt zehn Siege in Serie feierte, gute Karten, kommende Runde in der Landesliga zu spielen. Dahinter folgen der VfB Berschweiler (42 Punkte), der TuS Hirstein, der SV Wolfersweiler, der SV Hofeld (alle 40) und der FC Uchtelfangen (39). In einem echten Sechs-Punkte-Spiel treffen am Sonntag um 15 Uhr der TuS Hirstein und der VfB Berschweiler aufeinander. "Wir müssen unbedingt gewinnen, denn am Saisonende wollen wir mindestens Sechster werden", sagt der Spartenleiter Fußball des TuS, Günther Müller. Zuletzt hatte seine Elf aber eine Krise. Aus vier Begegnungen holte Hirstein nur einen Punkt. Da machte sich das Fehlen der beiden Leistungsträger Mike Eschenbrenner und Christian Klee bemerkbar. Torwart und Spielertrainer Eschenbrenner plagt sich seit einigen Wochen mit Bandscheibenproblemen herum, kann aber unter Umständen am Sonntag wieder ins TuS-Tor zurückkehren. Mittelfeldspieler Klee ist nach seinem Bänderriss zwar wieder im Lauftraining, ein Einsatz käme für ihn am Sonntag aber noch zu früh. "In dieser Woche war bei uns richtig Feuer im Training. Ich denke, die Jungs haben kapiert, worum es geht und werden gegen den VfB Berschweiler Gas geben", ist Müller optimistisch, dass seine Elf in die Erfolgsspur zurückkehrt.