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Behörde kann Jägern Abschüsse vorschreiben

Koblenz. Behörde kann Jägern Abschüsse vorschreiben Eine Behörde kann einem Jagdpächter unter bestimmten Umständen vorschreiben, mehr Wild in seinem Gebiet zu erlegen. Das entschied das Verwaltungsgericht Koblenz in einem gestern veröffentlichten Beschluss (Az: 6 L 566/13. dpa

KO). In einem Wald im Landkreis Cochem-Zell waren Bissspuren von Wild an Bäumen festgestellt worden. Daraufhin hatte die zuständige Jagdbehörde dem Pächter vorgegeben, in seinem rund 515 Hektar großen Revier in der Saison 2013/14 insgesamt 46 Stück Wild zu schießen. Hiergegen legte der Pächter Widerspruch ein, weil - so seine Argumentation - in dem Gebiet wenig Wild sei. Damit scheiterte er nun vor dem Verwaltungsgericht.

Caritas lädt zum ersten Familientag


Die saarländischen Caritas-Verbände und der Sozialdienst katholischer Frauen Saarbrücken laden für Sonntag, 11. August, zum ersten "Caritasaar - Event für die ganze Familie" auf das ehemalige Grubengelände nach Landsweiler-Reden ein. Das Fest auf dem Gondwana-Gelände im Schiffweiler Ortsteil startet um 10.45 Uhr mit einem fünf Kilometer langen Solidaritätslauf für Jedermann. Neben Sport stehen bis 19 Uhr Musik, Fitness und Mitmach-Aktionen von Zumba bis Kinderdisko auf dem Programm. Außerdem gibt es Darbietungen von Kindern aus Caritas-Einrichtungen und Führungen rund um den Gondwana-Park.

Experten untersuchen Dreck auf Porta Nigra

Experten werden die Schmutzkrusten auf der Porta Nigra in Trier analysieren. Es soll herausgefunden werden, welche Teile der schwarzen Schicht schädlich für die Sandstein-Oberfläche des weltberühmten römischen Stadttores sind und welche sie sogar schützen, wie die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gestern in Osnabrück mitteilte. Darauf aufbauend soll ein Konzept zum Erhalt der Fassade entwickelt werden. Sicher ist: Der Schmutz soll nicht komplett verschwinden. Dies verbiete sich, weil das Tor sonst seine namensgebende Eigenschaft verliere. Porta Nigra bedeutet auf Deutsch "Schwarzes Tor". Die DBU fördert die Analyse mit rund 68 000 Euro.