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Barrierefrei durch die Stadt Homburg

Homburg. Im Stadtcafé am Historischen Marktplatz wurde am Donnerstag die Info-Broschüre "Barrierefrei in Homburg" vorgestellt. Die Behinderten-Beauftragte Gertrud Giesen und Oberbürgermeister Karlheinz Schöner informierten, wie in Homburg die Barrierefreiheit schon umgesetzt wurde

Homburg. Im Stadtcafé am Historischen Marktplatz wurde am Donnerstag die Info-Broschüre "Barrierefrei in Homburg" vorgestellt. Die Behinderten-Beauftragte Gertrud Giesen und Oberbürgermeister Karlheinz Schöner informierten, wie in Homburg die Barrierefreiheit schon umgesetzt wurde. Oberbürgermeister Schöner stellte fest, dass sich am Christian-Weber-Platz die Situation stark verbessert habe, und keine "Stolperstrecke" mehr vorhanden sind. Durch die Aufkantung für die Sehbehinderten zwischen der Talstraße und dem Platz gebe es für Rollstuhlfahrer gute Möglichkeiten, zur Kreissparkasse oder Peek & Cloppenburg zu gelangen. Gesprächsbedarf außerhalb der Gebäude und Plätze gäbe es aber allemal: beispielsweise in Cafés. Manche davon seien nur über hohe Treppen zu erreichen, ein Aufzug ist leider in der Regel nicht vorhanden.Behindertengerecht bedeute immer auch seniorengerecht, betonte der Verwaltungschef. Auch Senioren mit Rollatoren sowie Mütter mit Kinderwagen sind froh, wenn es Aufzüge gibt oder die Treppen nicht so hoch sind. Die Initiatorin der Broschüre, Gertrud Giesen, betonte, dass die Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen sowie in der Infrastruktur eine wichtige Voraussetzung für die gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen des Lebens von behinderten Menschen darstellt. Auch bei Dienstleistern wie Banken, Rechtsanwälten, Ärzten, Geschäften und Apotheken rückt diese Barrierefreiheit immer mehr in den Mittelpunkt. Ob diese für Behinderte einfach zu erreichen sind und ob Behindertenparkplätze oder Toiletten zur Verfügung stehen, in diesem Wegweiser ist es vermerkt. Gertrud Giesen bedankte sich in diesem Zusammenhang bei ihrer Mitarbeiterin Melitta Schwinn für deren wichtige Recherchen im Dienste der Behinderten. Der Wegweiser wird ständig aktualisiert und ist kostenfrei im Rathaus und dem I-Punkt im Talzentrum erhältlich. Schöner wies darauf hin, dass die Arbeit noch nicht beendet und dies ein "up-zu-datendes" Programm ist. red