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Baris feiert in der Wehrdener Saarstraße

Wehrden. Mit flotten Rhythmen werden die Besucher in der Wehrdener Saarstraße begrüßt. Nach dem Auftritt der Hülzweiler Jugendband "All inclusive" zeigt die Kinderfolkloregruppe des türkischen Elternbundes ihr Können. Bei der 22. Auflage des multikulturellen Stadtteilfestes des Vereins "Baris - Leben und Lernen" wird wieder ein buntes Kulturprogramm geboten

Wehrden. Mit flotten Rhythmen werden die Besucher in der Wehrdener Saarstraße begrüßt. Nach dem Auftritt der Hülzweiler Jugendband "All inclusive" zeigt die Kinderfolkloregruppe des türkischen Elternbundes ihr Können. Bei der 22. Auflage des multikulturellen Stadtteilfestes des Vereins "Baris - Leben und Lernen" wird wieder ein buntes Kulturprogramm geboten. Die kulinarischen Köstlichkeiten, die am Donnerstag gereicht werden, lassen ebenfalls keine Wünsche offen: Hausgemachter Kebab, starker Mokka, Popcorn und Kuchen stehen auf der Speisekarte. Auch thailändische Frühlingsrollen, Wein aus Frankreich und Wiener Würstchen werden serviert. "Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer hätten wir das Fest nicht auf die Beine stellen können", versichert Hanne Kraus von Baris. Die Frauen der Sprachkurse haben gekocht, die Väter beim Aufbau geholfen, die Mädchengruppe hat eine Saftbar eröffnet. Die Kollegen vom Verein Multikultur und von der Arbeitskammer sind ebenfalls mit von der Partie und unterstützen das Baris-Team: Nicht nur bei den Hilfs- und Beratungsangeboten, auch beim Feiern zieht das Gemeinwesenprojekt Saarstraße an einem Strang. Während es sich die kleinsten Besucher auf dem Schoß der Mama gemütlich machen, gehen ihre älteren Geschwister auf Entdeckungsjagd: Die Kinder drehen am Glücksrad, werfen Dosen um, lassen sich Haarsträhnchen flechten oder helfen beim Filzen eines Schafswolle-Teppichs. Die Erwachsenen beobachten das bunte Treiben von den voll besetzten Bänken. "Ich bin jedes Jahr hier", sagt Leni Kussler aus St. Ingbert. Sie genießt die entspannte Atmosphäre und den respektvollen Umgang miteinander. Hier treffe sie viele Leute, die sie sonst das ganze Jahr nicht sehe, berichtet die Besucherin. Auch Michael Sperlich aus Saarbrücken lobt das Fest: "Es gelingt, die unterschiedlichen Nationalitäten zusammenzubringen." tan