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| 21:20 Uhr

Bahn frei für Sonnenstrom

Saarbrücken. Im Saarland gibt es noch erhebliches Potenzial für den Ausbau der Fotovoltaik auf Freiflächen. Das hat eine Studie ergeben, die Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) gestern der Öffentlichkeit präsentierte

Saarbrücken. Im Saarland gibt es noch erhebliches Potenzial für den Ausbau der Fotovoltaik auf Freiflächen. Das hat eine Studie ergeben, die Umweltminister Stefan Mörsdorf (CDU) gestern der Öffentlichkeit präsentierte. Im März des vergangenen Jahres, so Mörsdorf vor Journalisten, seien alle Kommunen des Saarlandes angeschrieben worden, um Vorschläge für mögliche Standorte zur Gewinnung von Sonnenstrom zu benennen. Aus der Rückmeldung ergebe sich, wie es Alexander Dörr als Sprecher von ARGE Solar im Umweltministerium darstellte, dass zwölf Flächen mit einer Größe von rund 100 Hektar als Freiflächen für Fotovoltaik technisch geeignet seien. Diese Fläche würde genügen, um Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von etwa 42 Megawatt zu installieren und jährlich bis zu 20 000 Tonnen Kohlendioxid einzusparen. "Was die Errichtung von Fotovoltaikanlagen betrifft, spielt das Saarland bundesweit bereits in der ersten Liga", so Umweltminister Stefan Mörsdorf. "Wir geben uns damit aber noch nicht zufrieden, sondern unterstützen die Akteure in diesem Bereich weiterhin mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln." So sei es für das Saarland selbstverständlich gewesen, die nun vorliegende Studie in Auftrag zu geben. Jetzt sei man gespannt, welche Bedenken gegen die Installierung großer Fotovoltaik-Anlagen vor Ort noch bestünden. Denn in der Vergangenheit habe sich gezeigt, so hatte es Mörsdorf schon mehrfach dargestellt, dass seitens der Grünen zwar jeweils der Ausbau von Sonnenenergie-Anlagen gefordert worden sei. Wenn man aber habe Ernst machen wollen, sei von Natur- und Umweltschützern auch ein starker Widerstand gegen den Bau solcher Anlagen vor Ort mobilisiert worden. Die Flächen des aktuellen Gutachtens liegen zur Hälfte auf rekultivierten Deponien oder Halden, zur anderen Hälfte auf Ackerland. Auf dieser Basis will man weitere mögliche Standorte herausfinden. gf