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Baby aus Saarbrücken stirbt an Hirnhautentzündung

Saarbrücken. Ein einjähriges Kind aus Saarbrücken ist am Samstag an einer Hirnhautentzündung gestorben. Nach Angaben des Saarbrücker Gesundheitsamtes brachten die Eltern den Jungen, der an hohem Fieber litt, am Freitagabend in die Winterbergklinik. Dort konnten die Ärzte das Baby nicht mehr retten, es verstarb am Samstag

Saarbrücken. Ein einjähriges Kind aus Saarbrücken ist am Samstag an einer Hirnhautentzündung gestorben. Nach Angaben des Saarbrücker Gesundheitsamtes brachten die Eltern den Jungen, der an hohem Fieber litt, am Freitagabend in die Winterbergklinik. Dort konnten die Ärzte das Baby nicht mehr retten, es verstarb am Samstag. Katrin Braun-Bither vom Gesundheitsamt in Saarbrücken: "Der Verlauf von Meningitis ist äußerst schnell. Da hat man generell kaum eine Chance." Der Junge sei an dem "Waterhouse-Friderichsen-Syndrom" erkrankt, einer besonders schlimmen Form der Meningitis. 35 bis 40 Prozent dieser Fälle endeten tödlich. Für Menschen, die mit dem Kind in Kontakt waren, gibt Braun-Bither Entwarnung: "Alle Kontaktpersonen sind behandelt worden." Das Baby sei noch nicht in einer Kinderkrippe untergebracht gewesen. Dies ist der dritte tödliche Fall der meldepflichtigen Krankheit in der Region in den vergangenen zweieinhalb Monaten. avm


Auf einen BlickMeningitis, auch Hirnhautentzündung genannt, kann sowohl durch Viren als auch Bakterien hervorgerufen werden. Symptome: hohes Fieber mit starken Kopfschmerzen, Übelkeit mit Erbrechen, verstärkte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Lärm und Berührung. avm