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| 20:12 Uhr

Autos im Parkhaus brennen aus

Diese beiden Autos waren der Ausgangspunkt des Brandes im Parkhaus des Uniklinikums. Ein Übergreifen des Feuers auf den rechts stehenden Wagen wurde verhindert. Foto: Michael Schneider
Diese beiden Autos waren der Ausgangspunkt des Brandes im Parkhaus des Uniklinikums. Ein Übergreifen des Feuers auf den rechts stehenden Wagen wurde verhindert. Foto: Michael Schneider
Homburg. Zwei Autos sind am Mittwochnachmittag im Parkhaus am Universitätsklinikum ausgebrannt. Der schnelle und massive Einsatz mehrerer Feuerwehren verhinderte ein Ausbreiten der Flammen und damit ein Brandunglück von großem Ausmaß. Gegen 16 Uhr war das Feuer entdeckt worden, das im zweiten Untergeschoss des Parkhauses ausgebrochen war Von SZ-Mitarbeiter Michael Schneider

Homburg. Zwei Autos sind am Mittwochnachmittag im Parkhaus am Universitätsklinikum ausgebrannt. Der schnelle und massive Einsatz mehrerer Feuerwehren verhinderte ein Ausbreiten der Flammen und damit ein Brandunglück von großem Ausmaß. Gegen 16 Uhr war das Feuer entdeckt worden, das im zweiten Untergeschoss des Parkhauses ausgebrochen war. Ein geparkter Pkw hatte dort auf einem der Stellplätze Feuer gefangen. Die Flammen griffen auf ein zweites Fahrzeug über.Die Homburger Feuerwehr setzte alle verfügbaren Kräfte in Marsch. Laut Einsatzleiter Bernd Habermann waren innerhalb kurzer Zeit 80 Wehrleute mit 15 Fahrzeugen vor Ort.Zum Löschbezirk Mitte kamen die Wehren aus allen Homburger Stadtteilen. Außerdem waren zehn Kräfte der Werkfeuerwehr von Bosch mit zwei Fahrzeugen zur Stelle. Auch die Feuerwehr Bexbach und die Berufsfeuerwehr Saarbrücken wurden zur Unterstützung gerufen. Der rasche Einsatz in dem Parkhaus wurde durch dichten schwarzen Qualm stark erschwert. Ein Vorwärtskommen war nur mit schwerem Atemschutz möglich. "Man hat kaum die Hand vor Augen gesehen, so dicht war der Qualm, außerdem war das Licht ausgefallen", berichtete ein Wehrmann. Es gelang den Wehrleuten trotz der widrigen Umstände, ein Ausbreiten des Feuers im Untergeschoss des Parkhauses zu verhindern. Der Lack eines nahe der beiden brennenden Fahrzeuge stehenden Pkw wurde durch die Hitze auf der Fahrerseite angesengt. Unverzüglich suchten Wehrleute das Parkhaus nach Personen ab. Gottlob waren keine im Parkhaus befindlichen Menschen zu Schaden gekommen, so dass in dieser Beziehung Entwarnung gegeben werden konnte. Zwei Stunden nach Beginn des Einsatzes konnte damit begonnen werden, das von Qualm erfüllte Parkhaus zu belüften. Rund drei Stunden nach dem Alarm rückten die ersten Einheiten ab. Ein Betreten des Gebäudes war jedoch weiterhin nicht möglich. So mussten sich zahlreiche Fahrzeugbesitzer in Geduld üben, bis sie Zutritt zum Parkhaus bekamen. Es handelte sich überwiegend um Mitarbeiter und Besucher des Klinikums, die hier ihre Wagen geparkt hatten. "Es ist natürlich unangenehm für die Leute, die Feierabend haben oder jemand besucht haben", sagte Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner, "aber es muss sichergestellt sein, dass sie ihre Autos gefahrlos abholen können." Die Zufahrt zum Klinikum war fast drei Stunden lang wegen des Feuerwehr-Einsatzes gesperrt. Die Stadtbuslinien, die Haltestellen auf dem Campus haben, wurden während dieser Zeit umgeleitet. Für Rettungsfahrzeuge bestand jedoch die Möglichkeit, bei Einsatzfahrten ihre Ziele zu erreichen. Die Homburger Polizei sperrte den betroffenen Abschnitt der Klinikzufahrt. Der Kriminaldienst nahm die Ermittlungen nach der Brandursache auf. Unklar blieb zunächst, wodurch die beiden Autos in Brand geraten sind. Die Hitze beschädigte Installationen und Armaturen im Parkhaus. Statische Prüfungen sollen nun Aufschluss darüber geben, ob das vorerst gesperrte Gebäude wieder genutzt werden kann oder geschlossen bleiben muss.