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Aus Nachbarn werden Helfer

Kirkel. Dass Saarländer Saarländern helfen, ist schon länger bekannt. Es handelt sich dabei um einen Verein, der nicht nur wohltätig ist, sondern vor allem als Netzwerk für alle Saarländer in der ganzen Welt dienen soll. Es gibt aber auch schon länger den Verein "Limbacher helfen Limbachern", der vor allem wohltätige Zwecke verfolgt

Kirkel. Dass Saarländer Saarländern helfen, ist schon länger bekannt. Es handelt sich dabei um einen Verein, der nicht nur wohltätig ist, sondern vor allem als Netzwerk für alle Saarländer in der ganzen Welt dienen soll.Es gibt aber auch schon länger den Verein "Limbacher helfen Limbachern", der vor allem wohltätige Zwecke verfolgt. Bis jetzt hat es noch keine Bestrebungen in Richtung "Limbacher helfen Kirkelern" gegeben, weswegen die Kirkeler sich künftig selbst helfen wollen, und zwar mit einem eigenen Verein mit dem Namen "Kirkeler helfen Kirkelern".


Vorerst gibt es nur einen Entwurf für eine Satzung, die in der kommenden Ortsratssitzung am 28. Januar besprochen werden soll. Der Verein soll in Kirkel-Neuhäusel beheimatet sein und ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgen.

"Der Verein hilft bedürftigen Menschen aus dem Ortsteil Kirkel-Neuhäusel. Dabei sollen insbesondere Personen in überraschend eingetretener wirtschaftlicher Notlage diskret und unbürokratisch unterstützt werden", heißt es weiter im Satzungsentwurf.

Nun brennen in Kirkel glücklicherweise nicht ständig irgendwelche Häuser nieder - und wenn, dann hat auch Wolfgang Steiner vom Sozialbüro der Gemeinde immer noch ein paar Lösungen parat. Aber es geht den Kirkelern, ähnlich wie den Limbachern, vor allem darum, auch bei kleineren Gelegenheiten zu helfen.

Und es geht auch um eine funktionierende Dorfgemeinschaft, innerhalb derer man sich um die Mitbürger kümmert. Der Vorsitzende des Vereins und sein Stellvertreter sind laut Satzung diejenigen, die darüber entscheiden sollen, wer Hilfe aus dem Vereinstopf bekommen kann - und wie hoch die Summe sein soll. Ob der Kirkeler Verein, ähnlich wie der saarlandweite große Bruder "Saarländer helfen Saarländern" auch eine Art Netzwerk für ehemalige Kirkeler sein könnte, wird ebenfalls diskutiert werden.



Natürlich sind alle Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig. Wie die Satzung am Ende aussieht und wie der Ortsrat entscheidet, wird sich am kommenden Montag, 28. Januar ab 18.30 Uhr im alten Rathaus in Kirkel zeigen, wenn die Ortsratssitzung dort abgehalten wird.

Eine weitere Frage, die im Raum steht: Wollen die Kirkeler bei der diesjährigen Aktion "Saarland picobello" mitmachen? Auch darüber wird gesprochen.

Anfang März findet jedes Jahr im Saarland bekanntlich eine große Abfallsammelaktion unter dem Motto "Saarland picobello" statt. Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten und auch Einzelpersonen sind landesweit bei dem Frühjahrsputz für die Umwelt dabei. Geleitet und koordiniert wird die Kampagne vom Entsorgungsverband Saar, der außerdem eine kostenfreie Annahme der Abfälle in seinen Entsorgungsanlagen ermöglicht. maa