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Auf Rollen durch die große Hitze

Für Nachwuchs-Skate-Profi André Didion, Trainer bei Caros Inline Academy, ist Skaten eine echte Leidenschaft. Schon mit sechs Jahren begann der heute 16-jährige Kirrberger, die ersten Runden auf den kleinen Rollen zu drehen. Foto: Thorsten Wolf
Für Nachwuchs-Skate-Profi André Didion, Trainer bei Caros Inline Academy, ist Skaten eine echte Leidenschaft. Schon mit sechs Jahren begann der heute 16-jährige Kirrberger, die ersten Runden auf den kleinen Rollen zu drehen. Foto: Thorsten Wolf FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Richtig Skaten will gelernt sein. In den Sommerferien gibt es dafür jeden Montag auf der Rollsportanlage in den Homburger Schrebergärten ein Trainingsprogramm für Kinder und Jugendliche. Dort können sie einfach einmal in den Sport reinschnuppern. Von SZ-MitarbeiterThorsten Wolf

Mit großer Sorgfalt legt der 16-jährige André Didion seine Skateausrüstung an, Helm, Protektoren für Knie, Ellenbogen und Hände, die Skates. Über dem Asphalt der Rollsport-Anlage in den Homburger Schrebergärten flimmert die Hitze. Eigentlich, ja eigentlich soll und will der junge Trainer an diesem Montag Nachwuchs-Skatern beim Ferienprogramm von Caros Inline-Academy Lust aufs Fahren auf den acht kleinen Rollen machen - aber es ist schlichtweg zu heiß. Die Kinder und Jugendlichen sind lieber im Freibad. Seiner Verpflichtung, zumindest vorsorglich vor Ort zu sein, kommt André aber trotzdem ohne Murren nach, es könnte ja doch einer oder eine den heißen Temperaturen trotzen.

Also heißt es warten, "eine halbe Stunde lang. Wenn dann niemand da ist, dann fahre ich wieder." Und diese halbe Stunde nutzt André gerne dafür, sich mit unserer Zeitung übers Skaten zu unterhalten. Und er erzählt dabei seine eigene Erfolgsgeschichte. Die beginnt, als der junge Kirrberger sechs Jahre alt ist. "Damals habe ich bei Caro angefangen und bin richtig in den ganzen Sport reingewachsen." Noch hat er keinen Trainerschein, erzählt André Didion, "den will ich aber im nächsten Jahr machen. Und wenn ich mit der Schule fertig bin, dann entscheide ich, ob ich das hauptberuflich mache oder nicht." Im Moment ist André Schüler an der Fachoberschule des Berufsbildungszentrums Homburg.

Für den jungen Skate-Profi ist dieser Sport, der sich längst über einen Modetrend zu einer echten Vollblut-Sport-Sparte entwickelt hat, für die Freizeitgestaltung optimal. "Das ist ein richtig toller Sport, man ist an der frischen Luft, hat einen Ausgleich, gerade wenn man in Gruppen fahren kann." Vielseitig sei Skaten, "man kann Touren fahren, Spiele machen und auch über Skater-Rampen fahren". Das genau ist auch Andrés Leidenschaft, davon zeugt einer seiner beiden Skates. Dem fehlt nämlich eine der vier Rollen, "da hab ich mir die Achse bei einer Rampenfahrt verbogen", sagt er und lacht.

Vor allem auch seiner Arbeit als Trainer für die Inline Academy von Carola Becker gewinnt der junge Sportler viel ab. "Es ist einfach schön, wenn man den Kindern was auf Rollen beibringen kann. Und wenn die selben Kinder dann Wochen später bei einem Training vorbeikommen und einem zeigen wollen, was sie gelernt haben, dann ist man ja auch als Trainer selbst ein bisschen stolz." Jeden Montag ist André auf der Rollsportbahn aktiv, "eigentlich von 16.30 bis 18.30 Uhr. Jetzt in den Sommerferien läuft das Ganze aber von 15 bis 18.30 Uhr. Und mittwochs ist in Kirrberg in der Lambsbachhalle Training, jetzt im Sommer 15 bis 17 Uhr, im Winter von 15 bis 16 Uhr."

Zum richtigen Skaten gehört für André Didion auch die richtige Ausrüstung. Als erfahrener Skater ganz lässig nur auf Rollen pur unterwegs zu sein, geht für den jungen Kirrberger gar nicht. "Dann ist man gerade für Kinder ein schlechtes Beispiel. Deswegen ist es wichtig, immer die komplette Schutzausstattung zu tragen."