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| 20:09 Uhr

Appell: Lassen Sie den Kindern den kompletten Kinderbonus

Regionalverband. Das Jugendamt des Regionalverbandes fordert unterhaltspflichtige Väter oder Mütter auf, die Auszahlung des Kinderbonus' von 100 Euro nicht dazu zu nutzen, die Unterhaltszahlungen für ihre Kinder um die Hälfte dieses Betrages, also 50 Euro zu kürzen

Regionalverband. Das Jugendamt des Regionalverbandes fordert unterhaltspflichtige Väter oder Mütter auf, die Auszahlung des Kinderbonus' von 100 Euro nicht dazu zu nutzen, die Unterhaltszahlungen für ihre Kinder um die Hälfte dieses Betrages, also 50 Euro zu kürzen. Nicht bei Kinder sparenZwar lasse die gesetzliche Regelung des BGB in Verbindung mit dem Einkommensteuergesetz als Grundlage der Berechnung des Unterhaltsbetrages genau dies zu, teilt der Regionalverband mit. Der im Rahmen des Konjunkturprogramms II beschlossene Kinderbonus diene jedoch einem anderen Zweck. Er soll allen Kindern, die kindergeldberechtigt sind, zugute kommen und nicht Ersparnismöglichkeit für Unterhaltspflichtige sein.Uschi Biedenkopf, Leiterin des Regionalverbands-Jugendamtes, und Peter Mersdorf, Leiter der Abteilung Beistandschaften, erklären deshalb, dass von Seiten des Jugendamtes keine Schreiben an Unterhaltsverpflichtete versandt wurden, um nicht zur Zweckentfremdung des Kinderbonus' zu ermuntern. Diese Briefe hatten bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Moralische VerantwortungDie Mitarbeiter der Abteilung Beistandschaften sind aufgefordert, auf entsprechende Anfragen die gesetzlichen Möglichkeiten zu erläutern, aber gleichzeitig den Unterhaltsverpflichteten klarzumachen, was die politisch Verantwortlichen mit dem Kinderbonus bezwecken. Der Kinderbonus werde bei der Arge und beim Unterhaltsvorschuss nicht angerechnet, erklärt der Regionalverband. Das Jugendamt appelliert an alle Unterhaltspflichtigen, nicht alle juristischen Finessen auszunutzen, um den Unterhalt für die Kinder zu senken. Väter und Mütter müssten sich gegenüber ihren Kindern auch ihrer moralischen Verantwortung bewusst sein. Der Regionalverband appelliert: "Lassen Sie Ihren Kindern die 100 Euro, die ihnen zustehen!" red