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| 20:12 Uhr

Anwohner: Schluss mit dem Durchgangsverkehr in der Gärtnerstraße

Alt-Saarbrücken. Die Gärtnerstraße ist zwischen Heuduck- und Deutschherrnstraße gefährlich und laut, meinen viele Anwohner. Zu ihnen gehört der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche, Edmund Kurz, der am Samstag zu einer Versammlung ins Gustav-Adolf-Haus geladen hatte. Dort wollte er gemeinsam mit anderen Betroffenen erörtern, wie die Gärtnerstraße schöner und lebenswerter werden kann

Alt-Saarbrücken. Die Gärtnerstraße ist zwischen Heuduck- und Deutschherrnstraße gefährlich und laut, meinen viele Anwohner. Zu ihnen gehört der Pfarrer der evangelisch-lutherischen Kirche, Edmund Kurz, der am Samstag zu einer Versammlung ins Gustav-Adolf-Haus geladen hatte. Dort wollte er gemeinsam mit anderen Betroffenen erörtern, wie die Gärtnerstraße schöner und lebenswerter werden kann. Mit dabei waren Monika Kunz vom Stadtplanungsamt und der städtische Verkehrsexperte Peter Häckelmann. Schnell stellte sich heraus, dass es zwei Gründe sind, warum so viele Autos die beschauliche Straße durchfahren. Zum einen sind es die Taxifahrer, die unmittelbar nachdem sie links aus der Gärtnerstraße herausfahren, den größten Alt-Saarbrücker Taxistand erreichen. Dazu kommen Auto- und Lkw-Fahrer, die die günstigste und schnellste Verbindung zwischen Westspange und Metzer Straße finden wollen. "Auf dieser Route haben sie eine Ampel weniger, als wenn sie über die Keplerstraße fahren", berichtete Pfarrer Kurz.Dass das Linksabbiegen in die Deutschherrnstraße verboten sei, wie von einigen Gästen behauptet wurde, bestätigte sich nicht. Die Anwesenden waren sich jedoch einig: "Die Situation ist dort schwierig und unübersichtlich." Wegen der hohen Verkehrsbelastung ist die Wunschliste der Anwohner lang. Sie reicht von Verbotsschildern für Lkw über Geschwindigkeitskontrollen bis hin zu Bodenwellen, die Autofahrer zwingen, langsam zu fahren. Doch es wurde bald klar, dass es schwierig ist, diese Maßnahmen schnell umzusetzen. Derzeit gebe es in Saarbrücken 1600 Straßen, die zusammengerechnet 700 Kilomter lang sind und acht Hilfspolizisten für die ganze Stadt, wie die Experten berichteten. Häckelmann: "Wenn wir in der einen Straße etwas sehr gutes tun, wirkt sich das in anderen Straßen schlecht aus." Deshalb müsse er das gesamte Straßennetz im Auge behalten und für die Gärtnerstraße objektive Verbesserungsvorschläge für die politischen Gremien erarbeiten. Auch das Geld ist knapp. Kunz: "Die Prioritätenlisten, die vorgeben, wann welche Maßnahme in welcher Straße gemacht wird, sind unendlich lang." So bleibt den Anwohnern der Gärtnerstraße zunächst nur, sich zu solidarisieren. Sie überlegen, in einer Gemeinschaftsaktion Raser und Abkürzer anzuhalten und zur Rede zu stellen. al