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Vor der Strafkammer des Landgerichts
Anklage wegen Totschlags erhoben

Die Saarbrücker Staatsanwaltschaft hat den 37-Jährigen mit Wohnsitz in Saarbrücken vor der Großen Strafkammer des Landgerichts angeklagt.
Die Saarbrücker Staatsanwaltschaft hat den 37-Jährigen mit Wohnsitz in Saarbrücken vor der Großen Strafkammer des Landgerichts angeklagt. FOTO: Patrick Pleul / picture alliance / dpa
Saarbrücken. Ein 37-Jähriger soll seine Lebensgefährtin mit einem Messer getötet haben. red

Er soll seine Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser attackiert und ihr zehn tiefe Stiche und Schnitte zugefügt haben. Als es der Frau gelang, auf die Straße zu fliehen, brach sie zusammen und starb. Nun hat die Saarbrücker Staatsanwaltschaft den 37-Jährigen mit Wohnsitz in Saarbrücken vor der Großen Strafkammer des Landgerichts angeklagt.



Der vermeintliche Täter soll seine Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser mit einer zehn Zentimeter langen Klinge angegriffen haben und ihr bis auf die Straße gefolgt sein. Als er dort Nachbarn vorfand, soll er in die Wohnung zurückgegangen und sich das Messer vor seinem 8-jährigen Sohn in den Bauch gerammt haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der Angeschuldigte die Vorwürfe in der Tatnacht zunächst abgestritten. Am Tag darauf habe er ausgesagt, Probleme mit seiner Frau gehabt zu haben und allein im Urlaub gewesen zu sein. Nach seiner Rückkehr habe ihm seine Frau mitgeteilt, sie werde ihn verlassen. Zur Tatzeit sei keine weitere Person in der Wohnung gewesen. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dem Angeschuldigten die Tat durch mehrere Zeugenaussagen und durch die Spurenlage nachweisen zu können.