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| 21:07 Uhr

Anbau an Turnhalle statt Gemeinschaftshaus

Bruchhof-Sanddorf. Neben den großen Themen Lärm und Verkehr (wir berichteten) bewegen die Menschen in Bruchhof-Sanddorf noch andere Dinge. Als Ortsvertrauensmann Thomas Morsch (CDU) vor zwei Jahren die Homburger Redaktion besuchte, da brachte er seinen Plan für ein Dorfgemeinschaftshaus mit. Nun ist in die Sache Bewegung gekommen, allerdings etwas anders als gedacht Von SZ-Redakteurin Ulrike Stumm

Bruchhof-Sanddorf. Neben den großen Themen Lärm und Verkehr (wir berichteten) bewegen die Menschen in Bruchhof-Sanddorf noch andere Dinge. Als Ortsvertrauensmann Thomas Morsch (CDU) vor zwei Jahren die Homburger Redaktion besuchte, da brachte er seinen Plan für ein Dorfgemeinschaftshaus mit. Nun ist in die Sache Bewegung gekommen, allerdings etwas anders als gedacht. An der Turnhalle der Schule sei ein Anbau geplant. "Das Geld steht im Doppelhaushalt 2013/2014 bereit", sagte Morsch. So könne das Gebäude dann als Mehrzweckhalle genutzt werden. Im Moment liefen die Planungen, bis Mitte Februar sollen erste Entwürfe vorliegen, die Pläne sollen dann in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden. "Es ist eine gute Lösung in Zeiten, in denen das Geld bei den Kommunen nicht so locker sitzt", unterstrich Morsch. Man müsse vorhandene Immobilien nutzen. Das Wichernheim sei mittlerweile an ein Bestattungsunternehmen verkauft worden, geschlossen sei es aber noch nicht, so der Ortsvertrauensmann. Das hänge zeitlich am geplanten Umbau der evangelischen Kirche, die so umgestaltet werden solle, dass neben Gottesdiensten in dem Bau auch andere Dinge, wie etwa der Konfirmandenunterricht, laufen könnten. Sobald der Umbau der Kirche angegangen sei, werde das Wichernheim geschlossen.Ein großes Anliegen, vor allem des Sportvereins, ist der Kunstrasenplatz. Der war auch vor zwei Jahren schon ein Wunsch. Langsam geht es voran. "Wir hoffen, dass 2014 die Anlage umgesetzt werden kann", so Morsch. Es sei sehr wichtig für den Jugendfußball vor Ort. Wenn man im Umkreis so ziemlich den einzigen Brascheplatz besitze, dann wanderten viele Spieler ab. Etwa 320 000 Euro koste der neue Kunstrasenplatz. Man setzt dabei auf Sponsoren, veranstaltet Spendeaktionen vor Ort und bei den Vereinsmitgliedern. Zudem gebe es Zuschüsse von der Sportplanungskommission, auch vom Stadtverband für Sport - hier sind es 60 000 Euro über vier Jahre. "Zudem hoffen wir, auf einen Zuschuss von der Stadt Homburg."

In Sachen Sport, aber auch Spaß - allerdings im Wasser - könnte ja für die Bruchhofer in Form des geplanten Kombibades zwischen Johannishof und Bruchhof, umgangssprachlich der "Hinkelsbix", und damit in unmittelbarer Nähe noch etwas kommen. Bislang hat sich hier noch nicht viel getan, vor etwa einem Jahr wurden auf dem vorgesehenen Gelände Bäume gerodet. Ursprünglich sollte das neue Bad 2014 eröffnet werden. "Wir würden uns freuen, wenn es im Frühjahr losgehen könnte, so Morsch. Foto:Thorsten Wolf

An die Turnhalle der Grundschule Bruchhof soll angebaut werden, so dass das Gebäude als Mehrzweckhalle genutzt und abgeteilt werden kann. Foto: SZ-Redaktion/Stumm
An die Turnhalle der Grundschule Bruchhof soll angebaut werden, so dass das Gebäude als Mehrzweckhalle genutzt und abgeteilt werden kann. Foto: SZ-Redaktion/Stumm