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Amtlich: Brebach feiert

Brebach. Das lange und zähe Kämpfen um das Brebacher Fest (wir berichteten) hat sich für den Förderverein Brebacher Fest offenbar gelohnt Von SZ-Mitarbeiter Andreas Lang

Brebach. Das lange und zähe Kämpfen um das Brebacher Fest (wir berichteten) hat sich für den Förderverein Brebacher Fest offenbar gelohnt. Denn auf Nachfrage der SZ gab der Fördervereinsvorsitzende Heinz-Dieter Appel am Freitag bekannt: "Der Vergabeausschuss hat unseren Antrag am Mittwoch bewilligt, das Fest steigt also am ersten Juliwochenende rund um die Brebacher Pfarrkirche ,Maria Hilf!' und in einem Teil der Kirchstraße." Weil die Kirche an die Saarbrücker Straße angrenzt und einige Stände auch in dieser Hauptgeschäftsstraße Brebachs stehen sollen, sahen Appel und Bezirksbürgermeisterin Anette Hübinger die Hauptforderung des Vergabeausschusses erfüllt. Eigentlich hatte der Förderverein das Fest rund um die Brebacher Turnhalle feiern wollen, weil auf der eigentlichen Festmeile auf der Saarbrücker Straße zwischen Mühlenweg und Scheidter Straße derzeit gebaut wird und die Baustelle nicht rechtzeitig verschwinden wird. Appel macht keinen Hehl daraus, dass das Brebacher Fest mit der Zusage des Vergabeausschusses auf den letzten Drücker gerettet worden ist. "Wenn wir erneut hätten absagen müssen, hätte es ziemlich sicher kein weiteres Brebacher Fest mehr gegeben." Hübinger hatte den Förderverein bereits vor gut einer Woche gelobt: "Gut, dass er dem Vergabeausschuss so weit entgegengekommen ist." Appel und sein Organisationsleiter Jörg Zender haben jetzt alle Hände voll zu tun, sie müssen mit heißer Nadel ein Fest organisieren. Doch die Hilfsbereitschaft im Stadtteil ist offenbar groß. Appel freudig: "Pfarrer Matthias Holzapfel hat uns sofort alles zugesagt, was wir brauchen." Einiges zum Programm gibt es ebenfalls schon. So soll die Völklinger Coverband Magic am Sonntagabend auftreten. Die unverwüstliche Brebacher Kult-Disco Lido-Keller überlegt, im Pfarrgemeindesaal die heißen Scheiben aus der Vergangenheit aufzulegen.