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Ampel am Rotweg sorgt für Zornesröte

 Stau und kein Ende an der Baustelle am Rotweg? Das Völklinger Rathaus "prüft" jetzt die Situation. Foto: Jenal
Stau und kein Ende an der Baustelle am Rotweg? Das Völklinger Rathaus "prüft" jetzt die Situation. Foto: Jenal
Geislautern. Seit drei Tagen ist die Ampel-Baustelle des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) an der Ludweiler Straße in Geislautern in Höhe der Abzweigung nach Großrosseln, des Rotwegs, eingerichtet. Das Ergebnis waren mehrere Kilometer lange Staus auf der Straße, auf der täglich rund 23 000 Fahrzeuge rollen

Geislautern. Seit drei Tagen ist die Ampel-Baustelle des Landesbetriebs für Straßenbau (LfS) an der Ludweiler Straße in Geislautern in Höhe der Abzweigung nach Großrosseln, des Rotwegs, eingerichtet. Das Ergebnis waren mehrere Kilometer lange Staus auf der Straße, auf der täglich rund 23 000 Fahrzeuge rollen. Gerhard Scherschel, Ehrenvorsitzender der Völklinger CDU und lange Jahre Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, hat sich gestern an die Spitze der Beschwerdeführer gestellt. Er forderte dazu auf, das Umbau-Projekt "jetzt noch zu stoppen". Nur ein Kreisel sei die Lösung für Verkehrssicherheit und guten Durchfluss am Rotweg. Eine Ampel sei ein totaler Irrweg. Diese Meinung habe er seinerzeit ständig und energisch vertreten. Warum jetzt Verwaltung und Fraktionen des Stadtrates dem Ampelvorschlag wohl letztlich zustimmten und sich nicht vehement dagegen ausgesprochen hätten, bleibe ihr Geheimnis. Scherschel: "Sie haben beide kräftig geschlafen."Die Völklinger Stadtverwaltung prüft derzeit einen Antrag des LfS, den Rotweg komplett zu sperren, um so den Baustellenbereich zu entlasten. Leserin Katja Gengenbach-Meyer hat derweil gestern in einem Anruf darauf hingewiesen, dass auch auf der möglichen Umleitungsstrecke durch Dorf im Warndt eine Großbaustelle wartet. Auch in der Ortsdurchfahrt Fürstenhausen herrscht einspurige Verkehrsführung wegen einer Baustelle.


Als Alternative zum Rotweg gilt eine Umfahrung durch die (allerdings bisher nur für Anlieger freie) Käsbergstraße. Ordnungshüter sind dort laut Mitteilung von Lesern bereits zu Kontrollen aufgezogen. Als negativ wurde von Anrufern auch bewertet, dass die Baustelle zwar eingerichtet sei, aber sich bisher "dort kein Finger gerührt" habe. > Siehe auch Leserbriefe auf Seite C 2 er