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Alles, was das Kerweherz begehrt

Schellenmann Dominik Dietz und die Jungs und Mädels vom Straußenverein ziehen zur Eröffnung den Kerwehannes hoch. Foto: Thomas Seeber
Schellenmann Dominik Dietz und die Jungs und Mädels vom Straußenverein ziehen zur Eröffnung den Kerwehannes hoch. Foto: Thomas Seeber FOTO: Thomas Seeber
Schiffweiler. Am Samstag wurde die Schiffweiler Kirmes eröffnet. Neben Buden und Fahrgeschäften wurde auch ein Bild, welches beim Projekt „Kunstpunkte“ von Arbeitslosen geschaffen wurde, an die Feuerwehr übergeben. Von SZ-MitarbeiterJens-Peter Meiser

Gleich zu Beginn der Schiffweiler Kirmes konnte man am Samstagabend der traditionellen Rede von Schellemann Dominik Dietz lauschen. Begleitet von traumhaftem Wetter wurde darüber hinaus vom Autoskooter bis hin zum Losstand alles geboten, was das Kerweherz begehrt.

In gutem saarländischem Platt begrüßte Dietz die Gäste und amüsierte mit seinen Reimen. Dabei erzählte er über das "Ähn Oda Annere" Geschehnis in Schiffweiler, beispielsweise die aktuellen Veränderungen im Ortsbild. Auch das kommende Dorffest wurde thematisiert, insbesondere die 40-jährige Freundschaft mit Greifenburg, die bei dieser Gelegenheit gefeiert wird. Dann zogen die "Strauße" den "Kerwehannes" am "Kerwestrauss" hoch, womit nun ganz offiziell die Kirmes eröffnet war.

Dank der "Schiffweiler Strauße 09" mit ihren mittlerweile 150 Mitgliedern und der Hilfe vieler ortsansässiger Sponsoren steht die Kirmes heute wieder dort, wo sie einmal war. "Wichtig ist das Fest insbesondere für die Leute, die sich größere Ausflüge oder Urlaubsreisen nicht leisten können und ihren Kindern trotzdem einmal was bieten wollen", ist Dietz sich der sozialen Verantwortung bewusst, die die Veranstaltung beinhaltet. Neben der Eröffnung der Kirmes erfolgte auch eine Gemäldeübergabe durch den Ortsvorsteher von Landsweiler-Reden an die Feuerwehr. Holger Maroldt, gleichzeitig Mitarbeiter der "Neuen Arbeit Saar", stellte das Kunstwerk vor, welches im Rahmen des Projektes "Kunstpunkte" von Arbeitslosen geschaffen wurde. "Das Bild stellt eine klare Verbesserung der Optik des Platzes dar", war Maroldt mit der Leistung und dem Engagement seiner Schützlinge sichtlich zufrieden. Angeleitet durch die beiden Künstler Nisret Ramosaj und Bernd Sträßer schufen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in gerade einmal vier Wochen ein sehenswertes Gemälde vom heiligen Fabian, das man an der Wand des Feuerwehrgerätehauses bewundern kann. Auch Anke Schubmehl, die als Betreuerin der insgesamt 15 Teilnehmer beteiligt war, zeigte sich stolz über die Leistung ihres "eingeschworenen Teams". Zukünftig sind weitere Bilder geplant, die den Ortskern von Schiffweiler mitgestalten und verschönern sollen.

Am Montag fand nach altem Brauch der "Handwerkertag" statt: Die örtlichen Betriebe befreiten ihre Angestellten am Nachmittag vom Dienst. Auf dem Fest gab es dann ein zünftiges "Handwerkeressen". Abends wurde die Kirmes durch das Verbrennen des "Kerwehannes" beerdigt. Trotzdem kann man auch heute noch vorbeischauen, die Veranstaltung endet erst dienstags.