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Antrag im Landtag
AfD fürchtet Bio-Terror mit Afrikanischer Schweinepest

Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest fordern Jäger Hilfen.
Im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest fordern Jäger Hilfen. FOTO: Fredrik von Erichsen / dpa
Saarbrücken. Die AfD im Landtag befürchtet, dass Terroristen die Afrikanische Schweinepest als Bio-Waffe gegen das Saarland einsetzen könnten. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

Sie fordert die Landesregierung daher auf, eine Gefährdungsanalyse zu erstellen und sich Gedanken zu machen, wie man einen Angriff verhindern und abwehren kann. Die hochansteckende Tierkrankheit sei für den Menschen zwar ungefährlich, sie habe aber im Zuge von Präventionsmaßnahmen und bei der Seuchenbekämpfung erhebliche Auswirkungen auf die Landwirtschaft, den Groß- und Einzelhandel, das verarbeitende Gewerbe sowie auf die Konsumenten, heißt es in einem Antrag der AfD für die nächste Landtagsdebatte, der aber wegen der Fülle der Tagesordnung zwischenzeitlich zurückgezogen wurde.


Wem traut die AfD einen solchen Angriff zu? Es sei nicht von der Hand zu weisen, dass der Schweinefleischkonsum ein Motiv einer solchen Tat sein könnte, so die AfD. „Ausdrücklich soll hier neben religiös beeinflusstem Terrorismus auch auf das Gefährdungspotenzial durch militante Gegner von Massentierhaltung hingewiesen werden.“ Vor Jahren habe sich auch niemand vorstellen können, dass Terroristen Passagierflugzeuge oder Liefer- und Lastwagen als Waffe benutzen könnten.