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| 20:10 Uhr

Abschiebung ist nicht von Vorteil

Alte PostAbschiebung ist nicht von VorteilZum Artikel "Lagerfeuer an der Postruine" (SZ vom 6. Mai) Die Abschiebung der Randständler vom Bahnhof ins Dreieck zwischen alter und neuer Post ist bestimmt nicht von Vorteil

Alte PostAbschiebung ist nicht von VorteilZum Artikel "Lagerfeuer an der Postruine" (SZ vom 6. Mai) Die Abschiebung der Randständler vom Bahnhof ins Dreieck zwischen alter und neuer Post ist bestimmt nicht von Vorteil. Die Obdachlosen und Rauschgiftsüchtigen sind zwar vom Bahnhof weg, aber der Lützelbachtunnel und der Grünstreifen zwischen den Postgebäuden werden von den inzwischen manchmal bis zu 40 Obdachlosen als Toilette und Umschlagplatz für Drogen benutzt. Täglich sind dort Einwegspritzen und medizinischer Unrat zu finden. Das mit dem Aufstellen einer Toilette ist doch wohl ein Witz. Die wird doch niemals von den Randständigen benutzt, eher von den Junkies zum Dealen und Drücken. Vorteilhaft ist es auch, dass die Stadt das Wohnzimmer direkt neben dem Schlafhaus (alte Post) der Obdachlosen errichtet hat. Somit wird die alte Post wie früher wieder verstärkt als Schlafraum genutzt. Frage an Herrn Becker von der Polizei: Wer hat denn das alte Postgebäude innen und außen zu einer Ruine gemacht? Doch wohl zum größten Teil diejenigen, welche jetzt dort angesiedelt worden sind. Franz-Josef Hauer, Bliesransbach PlakateBeispiellose VerschwendungZum Artikel "FDP muss einen Großteil ihrer Wahlplakate abhängen" (SZ vom 9. Mai) und anderen Artikeln zum Thema Wah-Plakatierung Ihrer oft geäußerten Kritik an der allzu großzügigen Plakatierung von Parteien, die zurzeit viele Straßenzüge in Saarbrücken verschandelt, kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Besonders, wenn man bedenkt, dass einige Stadtviertel (zum Beispiel jenes am Hauptbahnhof) ohnehin so aussehen, als wären sie gerade Opfer eines Bombenangriffs geworden.Diese Wahlplakate sind nichts weiter als eine beispiellose Verschwendung von Geld, kostbaren Ressourcen und von Zeit, die man sinnvoller hätte einsetzen können. Denn die unzähligen Plakate vermitteln absolut keine Information, die dem Wähler bei seiner Wahlentscheidung irgendwie helfen könnte! Oder soll ich etwa (meist unbekannte) Gesichter wählen, die mich entweder "hartmännisch"-dynamisch anlächeln, "maasvollen" Optimismus ausstrahlen oder mich gemütlich "einmüllern"? Wir Wähler hätten gerne präzise Informationen darüber, wie zum Beispiel die jeweiligen Parteien die horrenden Schulden in Stadt und Land abbauen wollen und wie bei den künftig wegbrechenden Steuereinnahmen in der Krise das Mammutprojekt "Stadtmitte am Fluss" zu finanzieren wäre. Aber auch kleinere Leistungen wären willkommen! Wenn man das Geld dieser massiven (und unnützen) Plakatierung eingespart hätte, hätte man endlich entweder den Kreisel an der Ostspange zu Ende bauen können oder man hätte die wichtige gebührenfreie öffentliche Toilette am St. Johanner Markt renovieren können oder aber auch endlich einen dringend benötigten Radweg zum Eschberg bauen können. Parteien, die auf eine derart überbordende und dazu noch völlig überflüssige Plakatierung verzichten zugunsten von verantwortungsvollem politischem Handeln, würde man gerne wählen - aber so? Ehrhart Linsen, SaarbrückenLiebe Leserinnen, liebe Leser, wir freuen uns über Ihre Leserbriefe zur Diskussion von Themen, über die die SZ berichtet hat. Damit ein möglichst großer Leserkreis zu Wort kommen kann, müssen Zuschriften gekürzt werden. Anonyme oder fingierte Briefe sowie beleidigende Texte veröffentlichen wir nicht. Zum Abdruck von Leserbriefen sind wir nicht verpflichtet. Die Redaktion trägt die presserechtliche, aber nicht die inhaltliche Verantwortung. Leserbrief-Redaktion: Telefon (06 81) 5 02 22 81, Telefax (06 81) 5 02 22 89, E-Mail: leserbriefe@sz-sb.de