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Serie: SZ-Telefondoktor

Herzstolpern

Telefon-Doktor gibt Auskunft


 

Was sind Herzrhythmusstörungen? Wann sind sie harmlos? Wann sind sie kritisch? Muss ich sofort zum Arzt gehen? Wenn Sie solche oder ähnliche Fragen beschäftigen, dann rufen Sie heute Abend den Telefon-Doktor an. Ein kompetenter Arzt zum Thema „Herzrhythmusstörungen“ steht Ihnen von 18.00 bis 20.00 Uhr zur Verfügung. Telefon: 0681 - 502-2620.



 

Der Herzrhythmus spiegelt unser alltägliches Leben, unsere Ängste sowie Fröhlichkeit und Glück. Unser Herz schlägt in Ruhe 60 bis 80 Mal in der Minute. Bei einer körperlichen oder seelischen Belastung kann die Herzschlagfrequenz auf 160 – 200 ansteigen. In Ruhe oder beim Schlafen kann die Frequenz auf 40 Schläge pro Minute sinken. Diese Abweichungen sind für einen gesunden Menschen normal. Der Herzrhythmus begleitet unser Leben. Unvermitteltes Umspringen des Pulses aus dem Rhythmus heraus auf eine hohe oder niedrige Herzfrequenz sollte man jedoch ernst nehmen.

 

Viele Menschen haben Herzrhythmusstörungen. Die meisten dieser Störungen sind harmlos, können aber auch Vorboten eines Schlaganfalls sein. Deshalb gilt die Regel: Jede subjektiv bemerkte Rhythmusstörung gilt so lange als gefährlich, bis das Gegenteil bewiesen ist.

 

Es gibt verschiedene Formen von Herzrhythmusstörungen wie zum Beispiel eine über längere Zeit zu langsame oder zu schnelle Herzschlagfolge (weniger als 60 oder mehr als 100 Schlägen pro Minute). Bei extrem schnellem Herzschlag (150 bis 250 Schläge pro Minute) spricht man von Herzjagen.

Die häufigste Form der Herzrhythmusstörung sind die Extrasystolen, das bedeutet zusätzliche Herzschläge. Sie haben zur Folge, dass bis zum nächsten regulären Schlag kleinere Pausen eintreten. Der Patient erlebt dies als Herzstolpern. Dies kann als beängstigend empfunden werden, ist aber meistens ungefährlich.

 

Weiterhin können Herzrhythmusstörungen aufgrund einer Herzerkrankung entstehen, ebenso durch Bluthochdruck oder Herzklappenfehler.

Mögliche Auslöser außerhalb des direkten Herzbereiches sind zum Beispiel Schilddrüsenerkrankungen, versteckte Infektionsherde, Hormonstörungen oder Mineralstoffmangel. Medikamente, Alkohol, Koffein, Nikotin, Allergien und Stress können den Herzschlag ebenso aus dem Takt bringen.

 

Haben Sie weitergehende oder ganz konkrete Fragen zum Thema Herzrhythmusstörungen? Möchten Sie sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Therapie informieren? Dann rufen Sie heute Abend den Telefon-Doktor an. Ein kompetenter Kardiologe steht Ihnen von 18.00 bis 20.00 Uhr zur Verfügung. Telefon: 0681 - 502-2620. Der Telefon-Doktor ist ein Service der SZ in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland. Ihre Ärzte und Psychotherapeuten im Saarland finden Sie unter: www.kvsaarland.de