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Bundespräsident im Saarland
5000 Polizei-Einsatzstunden für Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender nahmen sich bei ihrem Besuch auch Zeit für Kommissaranwärter.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Ehefrau Elke Büdenbender nahmen sich bei ihrem Besuch auch Zeit für Kommissaranwärter. FOTO: Polizei
Saarbrücken. Der Großeinsatz anlässlich des Saarland-Besuchs von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier lief für die Saar-Polizei problem- und reibungslos ab. Es gab keine Zwischenfälle. Dieses Fazit zieht Landespolizeipräsident Norbert Rupp. Ein Großaufgebot von rund 300 Beamten war im Einsatz. Sie leisteten unter dem Strich bei Kontroll- und Absperrmaßnahmen entlang der Routen und an den besuchten Orten, Personen- und Objektschutz insgesamt etwa 5000 Einsatzstunden. Für das Staatsoberhaupt gilt die höchste Sicherheitsstufe. Steinmeier wurde unterwegs von sieben Motorradfahrern der Polizei eskortiert. Dies galt auch für den Weg zur Saarbrücker Polizeizentrale in der Mainzer Straße.

Eine Besuchsstation des Bundespräsidenten war auch die Polizei. Rupp sagte dazu: „Wir sind darauf richtig stolz. Dies war eine schöne Wertschätzung für unsere Arbeit.“ Steinmeier traf sich mit jungen Kommissaranwärtern, die im Oktober ihre Abschlussprüfung an der Fachhochschule in Göttelborn absolvieren und bereits den Polizeialltag im Rahmen von Praktika in den Inspektionen kennen gelernt haben. Mit ihnen und fünf erfahrenen Beamten, zwischen zwölf und 42 Dienstjahren, sprach der Bundespräsident über Veränderungen im Arbeitsalltag der Polizei und über die zunehmende Gewalt gegen Polizisten. Zudem ließ sich Steinmeier bei einer Vorführung in einer Sporthalle auf dem Polizeiareal das gezielte Einsatztraining und spezielle Einsatztechniken zeigen.