Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

1995 Lebensmittelbetriebe beanstandet

Saarbrücken. Die Lebensmittelkontrolleure im Saarland haben im vergangenen Jahr in 1995 Betrieben Verstöße festgestellt. Zehn Betriebe wurden geschlossen. noe

Das geht aus dem gestern veröffentlichten Verbraucherschutzbericht hervor. In 7107 der insgesamt 12 881 saarländischen Unternehmen führte das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) unangekündigt Betriebskontrollen durch. 135 wurden untersucht, nachdem Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen waren. Am häufigsten wurden Hygienemängel beanstandet. Gegen 42 Betriebe wurde ein Strafverfahren eingeleitet, 335 mussten sich wegen Ordnungswidrigkeiten verantworten. Das höchste Bußgeld, das verhängt wurde, belief sich auf 4000 Euro.

Besonders häufig mussten die Kontrolleure Fleischerzeugnisse beanstanden. Ein Viertel der 204 untersuchten Proben war nicht einwandfrei. Ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wo nur rund 15 Prozent bemängelt wurden. Das LAV führte im vergangenen Jahr auch einige Schwerpunktkontrollen durch: So nahm es etwa in der Faschingszeit Krapfen und Frittierfett in Bäckereien genauer unter die Lupe. Von 19 Frittierfett-Proben waren fünf verdorben.

Nur ein geringer Teil der beanstandeten Lebensmittel stellte wirklich eine Gefahr für die Gesundheit dar. Allerdings gab es Einzelfälle, in denen dies durchaus der Fall war. So wurde etwa in einer Frikadelle der Kunststofffuß eines Schneidebretts gefunden. Und bei einer Kontrolle von Zimtwaffeln wurde in zwei Proben ein Cumaringehalt nachgewiesen, der so hoch war, dass er gesundheitsschädigend ist.

Der Verbraucherschutzbericht kann auf der Webseite des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz eingesehen werden.

saarland.de/92900.htm