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Weihnachtsamnestie
19 Gefangene im Saarland vorzeitig aus Haft entlassen

JVA in Stuttgart-Stammheim ARCHIV - Ein Fenster, hinter dem ein Gitter befestigt ist, ist am 21.11.2014 in der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart (Baden-Waºrttemberg) in einer Gefa§ngniszelle zu sehen. In 2014 wurden in Niedersachsen laut dem Justizministerium 111 Jugendliche zur Abschreckung vor einer kriminellen Zukunft faºr bis zu vier Wochen hinter Gitter geschickt. Foto: Daniel Naupold/dpa (zu lni ¬´Niedersachsens Richter verha§ngen immer ha§ufiger den Warnschussarrest¬ª vom 14.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
JVA in Stuttgart-Stammheim ARCHIV - Ein Fenster, hinter dem ein Gitter befestigt ist, ist am 21.11.2014 in der Justizvollzugsanstalt in Stuttgart (Baden-Waºrttemberg) in einer Gefa§ngniszelle zu sehen. In 2014 wurden in Niedersachsen laut dem Justizministerium 111 Jugendliche zur Abschreckung vor einer kriminellen Zukunft faºr bis zu vier Wochen hinter Gitter geschickt. Foto: Daniel Naupold/dpa (zu lni ¬´Niedersachsens Richter verha§ngen immer ha§ufiger den Warnschussarrest¬ª vom 14.04.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit FOTO: Daniel Naupold / picture alliance / dpa
Saarbrücken. In diesem Jahr durften im Zuge einer Weihnachtsamnestie 19 saarländische Strafgefangene früher aus der Haft. Nachdem die Justiz im November bereits für sechs Strafgefangene, darunter zwei Frauen, die Reststrafe erlassen hatte, kamen am Donnerstag und Freitag noch einmal 13 vorzeitig Gefangene frei. Das teilte das Justizministerium der SZ mit. Die zweite Entlassungswelle (kleine Amnestie) ist durch ein Gesetz geregelt und betrifft nur Straftäter, deren Haft zwischen dem 22. Dezember und 6. Januar geendet hätte. Eine frühere Entlassung am 17. November war nur auf ein Gnadengesuch hin möglich. 28 Gesuche wurden abgelehnt. Nach einer Verschärfung der Verordnung in diesem Jahr haben sich die Zahlen der im November vorzeitig Entlassenen nahezu halbiert. Von Cathrin Elss-Seringhaus
Cathrin Elss-Seringhaus