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16-Jähriger schlief im falschen Haus im falschen Bett ein

Schmelz. Mit einem kuriosen Sachverhalt wurde die Polizei Lebach in der Nacht zu "Christi Himmelfahrt" konfrontiert. Als ein Ehepaar nachts vom "Schmelzer Schmackes" in die eigene Wohnung zurückkam, fand es im Schlafzimmer einen fremden jungen Mann schlafend vor

Schmelz. Mit einem kuriosen Sachverhalt wurde die Polizei Lebach in der Nacht zu "Christi Himmelfahrt" konfrontiert. Als ein Ehepaar nachts vom "Schmelzer Schmackes" in die eigene Wohnung zurückkam, fand es im Schlafzimmer einen fremden jungen Mann schlafend vor. Die alarmierten Polizeibeamten trafen den, wie sich später herausstellte, 16-Jährigen aus Eppelborn tatsächlich dort an. Dieser behauptete aber, sich völlig zu Recht hier aufzuhalten. Schließlich sei dies ja das Haus der Großmutter seines Freundes. Es sei vereinbart gewesen, dass er nach dem Besuch des "Schmackes" die Nacht dort verbringen könne. Die Großmutter würde ihm einen Schlüssel unter die Fußmatte legen. Wie die Polizei nun ermittelte, hatte der junge Mann jedoch infolge seines Trunkenheitsgrades beim Heimweg die falsche Richtung eingeschlagen und landete im falschen Haus. Wie der Zufall es dann wollte, fand der junge Mann tatsächlich auch einen Wohnungstürschlüssel unter der dortigen Fußmatte vor, sperrte auf und legte sich mit gutem Gewissen in das nächstbeste Bett zum Schlafen. Tatsächlich hatte die Tochter der Wohnungsinhaber am Vorabend unter der Fußmatte ihren Wohnungsschlüssel deponiert. Die Polizei nahm den jungen zur Dienststelle mit, wo er von seiner Mutter abgeholt wurde. red