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Bisher waren nur vier Briefe bekannt
14 Schulen schrieben Hilferufe an das Ministerium

Bisher waren der Öffentlichkeit nur vier der als Hilferufe bekannt gewordenen Schreiben von Saarbrücker Gemeinschaftsschulen bekannt geworden. (Symbolbild)
Bisher waren der Öffentlichkeit nur vier der als Hilferufe bekannt gewordenen Schreiben von Saarbrücker Gemeinschaftsschulen bekannt geworden. (Symbolbild) FOTO: dpa / Peter Endig
Saarbrücken. Insgesamt 14 Schulen haben seit Januar 2017 Briefe an das Bildungsministerium geschickt, in denen die Lehrer Missstände und Probleme an ihren Schulen schildern. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des AfD-Fraktionschefs Josef Dörr hervor. Um welche Schulen es sich dabei handelt, geht daraus nicht hervor. Von Ute Kirch
Ute Kirch

Insgesamt 14 Schulen haben seit Januar 2017 Briefe an das Bildungsministerium geschickt, in denen die Lehrer Missstände und Probleme an ihren Schulen schildern. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des AfD-Fraktionschefs Josef Dörr hervor. Um welche Schulen es sich dabei handelt, geht daraus nicht hervor.


Bisher waren der Öffentlichkeit nur vier der als Hilferufe bekannt gewordenen Schreiben von Saarbrücker Gemeinschaftsschulen (GemS) bekannt geworden. Für bundesweites Aufsehen hatte der Brief der Bruchwiesen-Schule gesorgt. Darin beklagten die Lehrer eine Zunahme von Respektlosigkeit und Aggressivität. Die drei weiteren Schreiben stammten von den GemS Dudweiler, Rastbachtal und Güdingen. Die vier Schulen übten auch Kritik an der Umsetzung der Inklusion und forderten mehr Unterstützung.

Wie die Landesregierung weiter mitteilt, habe man bereits vor Bekannntwerden des Briefes „umfassende Maßnahmen der Schulentwicklung“ an der Bruchwiesen-Schule ergriffen. Zudem erhielten alle Schulen eine bedarfsorientierte Unterstützung. Gemeinsam mit jeder einzelen Schule werde die standortspezifische Ausgangssituation analysiert. Im Haushalt 2018 seien zusätzlich 296 000 Euro zur Entlastung von Schulen eingestellt. Darüber hinaus würden 150 000 Euro im Haushalt bereitgestellt, um ein Gutachten in Auftrag zu geben, das Belastungsfaktoren an Schulen ermitteln soll.