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Ausländer-Statistik
1262 Menschen im Saarland sind ausreisepflichtig

Saarbrücken. Im Saarland leben mehr als 1200 Menschen, die das Bundesgebiet eigentlich verlassen müssten. Die meisten von ihnen haben aber eine Duldung der Ausländerbehörde. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag. Demnach waren zum Stichtag 31. Oktober 2017 im Ausländerzentralregister insgesamt 1262 Personen als ausreisepflichtig registriert, darunter 240 Syrer, 118 Kosovaren, 114 Serben, 84 Afghanen, 65 Türken und 53 Iraker, aber auch 31 Russen, 27 Rumänen, elf Italiener, sieben Franzosen, zwei Amerikaner sowie ein Spanier. Von Daniel Kirch
Daniel Kirch

Chefkorrespondent Landespolitik

Im Saarland leben mehr als 1200 Menschen, die das Bundesgebiet eigentlich verlassen müssten. Die meisten von ihnen haben aber eine Duldung der Ausländerbehörde. Das zeigt die Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag. Demnach waren zum Stichtag 31. Oktober 2017 im Ausländerzentralregister insgesamt 1262 Personen als ausreisepflichtig registriert, darunter 240 Syrer, 118 Kosovaren, 114 Serben, 84 Afghanen, 65 Türken und 53 Iraker, aber auch 31 Russen, 27 Rumänen, elf Italiener, sieben Franzosen, zwei Amerikaner sowie ein Spanier.


Von den 1261 ausreisepflichtigen Personen waren 1097 Personen im Besitz einer Duldung. Dies bedeutet, dass die Person die Bundesrepublik weiterhin verlassen muss, von einer Abschiebung aber abgesehen wird, etwa weil die Person wegen einer Krankheit reiseunfähig ist, sie eine Berufsausbildung aufgenommen hat oder ihre Identität nicht geklärt ist. Eine Duldung wird von der Ausländerbehörde in der Regel für mehrere Monate ausgestellt.