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0:3 zum Auftakt: Pirmasens effektiver als die SVE II

Pirmasens. Fußball-Oberligist SV Elversberg II hat die Saison mit einer 0:3-Niederlage beim FK Pirmasens begonnen. „Wir haben teilweise zu naiv gespielt“, kritisierte Trainer Peter Eiden. Angesichts vieler neuer Nachwuchsspieler im Team lobte er aber auch: „Die Mannschaft hat Qualität.“ stri



Die Oberliga-Fußballer der SV Elversberg II haben am Samstag ihr erstes Saisonspiel beim FK Pirmasens mit 0:3 verloren. Bei Temperaturen um die 40 Grad auf dem Rasen startete das Team von Peter Eiden gut in die Partie im Stadion Husterhöhe und war mit den Gastgebern stets auf Augenhöhe. Die Gastgeber nutzten vor 380 Zuschauern aber direkt ihre erste Großchance. Nach 20 Minuten landete ein langer Ball aus der FKP-Abwehr bei Stürmer Patrick Freyer. Der stand alleine vor dem Tor und schob aus kurzer Distanz zum 1:0 ein.

Die Elversberger reagierten aber nicht geschockt, sondern erspielten sich in kürzester Zeit drei gute Möglichkeiten. "Die Mannschaft hat Qualität. Das konnte man vor allem daran erkennen, dass sie die Chancen so herausgespielt hat, wie wir das im Training besprochen haben", erklärte Eiden. Im Abschluss allerdings haperte es beim neu formierten SVE-Team. Pirmasens hingegen zeigte sich effizienter und erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0. Mittelfeldspieler Attila Baum schlenzte den Ball gekonnt in die Maschen.

"Am Anfang haben beide Teams sehr taktisch gespielt. Keiner wollte bei diesen Temperaturen in Rückstand geraten", analysierte Eiden. Im zweiten Durchgang folgte schon kurz nach dem Wiederanpfiff der nächste Dämpfer: Ein Freistoß landete bei Mathäus Gornik, der zum 3:0 verwandelte. "Wir wussten, dass Pirmasens gerade bei Standards extrem gefährlich ist, deswegen ist dieser Gegentreffer umso ärgerlicher", erklärt Eiden. Nach 60 Minuten waren die Gäste dann nur noch zu zehnt. Sebastian Holzer sah nach einem Foul die Gelb-Rote-Karte. Pirmasens war nun am Drücker und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Am Ende blieb es jedoch beim 3:0.

"Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen. Doch es hat uns an der nötigen Aggressivität gefehlt. Wir haben auch teilweise zu naiv gespielt und wollten Situationen oft nur mit fußballerischen Mitteln lösen", erklärte Eiden. Vor allem die aus der A-Jugend aufgerückten Spieler müssten sich erst noch an die Oberliga gewöhnen: "In der Oberliga herrschen andere Tugenden. Hier kommt es neben einer guten Technik auch auf das Zweikampfverhalten und den Einsatzwillen an. Wir werden das Spiel analysieren und unsere Lehren daraus ziehen."