Liga der freien Wohlfahrtspflege „Psychosoziale Hilfe für Flüchtlinge ist in Gefahr“ – Aus für Beratungsstellen?

Saarbrücken · Liga der freien Wohlfahrtspflege kritisiert geplante Kürzungen im Bundeshaushalt. Beratungsstellen müssten Angebot einschränken oder sogar schließen.

 Die Liga der freien Wohlfahrtspflege fürchtet, dass in der Landesaufnahmestelle in Lebach nur noch 30 bis 40 Flüchtlinge psychosozial betreut werden können, wenn die Zuschüsse wie angekündigt im Bundeshaushalt gekürzt werden. Derzeit seien es doppelt so viele.

Die Liga der freien Wohlfahrtspflege fürchtet, dass in der Landesaufnahmestelle in Lebach nur noch 30 bis 40 Flüchtlinge psychosozial betreut werden können, wenn die Zuschüsse wie angekündigt im Bundeshaushalt gekürzt werden. Derzeit seien es doppelt so viele.

Foto: BeckerBredel

Die psychosoziale Versorgung und Beratung der Flüchtlinge im Saarland ist nach Meinung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege (Liga) wegen geplanter drastischer Kürzungen im nächsten Bundeshaushalt in ernster Gefahr. Die Vorsitzende des Liga-Ausschusses für Migration und Integration, Rabea Pallien vom DRK-Landesverband, sagte am Montag auf einer Pressekonferenz in Saarbrücken, dass das auf dem Höhepunkt der Zuwanderungswelle in Deutschland ein falsches Signal sei.