Von Überstunden, Beleidigungen und Belastung Ein saarländischer Polizist erzählt von seiner Arbeit – „Warum mache ich das eigentlich?“

Saarbrücken · Jens Wichmann ist 53 Jahre alt, bei der Gewerkschaft der Polizei im Saarland und Bereitschaftspolizist. Wie es ist, hierzulande bei der Polizei zu arbeiten, was er im Laufe der Jahre gelernt hat – und warum er im Saarland nicht mehr Polizist werden würde, hat er uns im Gespräch erzählt.

 Jens Wichmann von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland ist schon lange als Polizist bei der Bereitschaftspolizei aktiv. Auch bei Hochrisikospielen.

Jens Wichmann von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland ist schon lange als Polizist bei der Bereitschaftspolizei aktiv. Auch bei Hochrisikospielen.

Foto: Oliver Dietze

„Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich mich nicht für das Saarland entschieden.“ Jens Wichmann zuckt mit den Achseln, guckt schon fast entschuldigend. „Aber ich bereue nicht meine Berufswahl“, betont er dann deutlich. „Nur im Saarland würde ich nicht mehr Polizist sein wollen – so ehrlich will ich sein.“