Siebter Fall in kurzer Zeit „Kinderansprecher“ verbreiten Angst im Saarland – betroffene Mutter spricht

Saarbrücken · Es ist eine Urangst vieler Eltern: Das geliebte Kind wird von einem Fremden angesprochen, in ein Auto gelockt. Derzeit häufen sich solche Fälle im Saarland. Was sagt die Polizei und was rät sie?

Das eigene Kind an der Hand eines Fremden – für Eltern eine Horrorvorstellung.

Das eigene Kind an der Hand eines Fremden – für Eltern eine Horrorvorstellung.

Foto: Getty Images/iStockphoto/All the rights for presented pho

„Die Angst ist immer da. Ich habe Bauchweh, wenn er in die Schule geht.“ Petra Müller (Name geändert) hat in diesem Jahr miterleben müssen, wovon sich Eltern überall auf der Welt fürchten – und viele Eltern im Saarland derzeit besonders. Müllers Sohn, ein fröhlicher, sportlicher Junge, der zur Grundschule geht, wurde auf dem Nachhauseweg von einem fremden Mann angesprochen, mit Süßigkeiten in der Hand. „Was soll man denn anderes denken, als dass was Böses passiert mit meinem Kind? Dass er verschleppt wird? Es ist gruselig“, sagt Petra Müller.