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Forschungszentrum für IT-Sicherheit
Cispa in Helmholtz-Gemeinschaft aufgenommen

Im Februar wurde der Vorläufer des zukünftigen Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit aus der Taufe gehoben.
Im Februar wurde der Vorläufer des zukünftigen Helmholtz-Zentrums für IT-Sicherheit aus der Taufe gehoben. FOTO: dpa / Oliver Dietze
Saarbrücken/Berlin. Das Saarbrücker Forschungszentrum für IT-Sicherheit Cispa wird ab dem Jahr 2019 auch ganz offiziell zur Helmholtz-Gemeinschaft gehören.

Die Mitgliederversammlung der größten deutschen Forschungsorganisation habe die Aufnahme des neuen Helmholtz-Zentrums beschlossen, teilte die Gemeinschaft am Dienstag in Berlin mit. Das neue „Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit – Cispa“ in Saarbrücken wird das 19. Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft und das erste für IT-Sicherheit sein.


„Digitale Information spielt für viele Lebensbereiche eine immer wichtigere Rolle“, sagte der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft, Otmar D. Wiestler. Die Verarbeitung von Daten und die Erforschung von Datensicherheit seien damit „eine große wissenschaftliche und gesellschaftliche Herausforderung“. Mit der Aufnahme des Saarbrücker Zentrums werde sich die Helmholtz-Gemeinschaft diesem Thema künftig „mit neuer Schlagkraft widmen können“.

Das neue Helmholtz-Zentrum soll das weltweit größte Forschungszentrum für IT-Sicherheit werden: Die Planung sehe vor, dass im Endausbau im Jahr 2026 rund 800 Wissenschaftler aus aller Welt für mehr Sicherheit in der digitalen Welt forschten, hatte es im Februar beim Gründungsakt der Vorläufer-GmbH geheißen. Den Forschern soll dann ein festes Jahresbudget von 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen – plus Drittmittel, die über Projekte eingeworben werden sollen. Das neue Zentrum ging aus dem Cispa (Center for IT-Security, Privacy and Accountability) mit mittlerweile rund 200 Mitarbeitern hervor.



(dpa)