1. Saarland

Saarland: Bundes-Zuschüsse für neue Wohnungen trägt erste Früchte

Neue Wohnbauten im Saarland : Bouillon hat 102 Mietwohnungen gefördert

Das von Saar-Bauminister Klaus Bouillon (CDU) im vergangenen Jahr vorgestellte Programm zur Förderung des öffentlichen Wohnungsbau mit Bundesmitteln trägt offenbar erste Früchte. Wie Bouillon am Dienstag mitteilte, haben die kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Saarlouis, Dillingen, Neunkirchen, Saarbrücken und Homburg im vergangenen Jahr 102 Mietwohnungen neu gebaut.

Dazu habe der Bund knapp acht Millionen Euro an Förderdarlehen ausgeschüttet. Mittelfristig sollen nach Bouillons Angaben rund 400 neue Mietwohnungen im Saarland gebaut werden, die  mit 30 Millionen Euro gefördert würden. 2018 hatte Bouillon mitgeteilt, dass 52 Millionen Euro Bundesmittel bereit stünden. Grund für die nach Bouillons Angaben nun „schnellere“ Abwicklung der Wohnungsbauvorhaben sei, dass er die  wichtigsten Verwaltungsvorschriften abgeändert und angepasst habe. Wie berichtet, hatte der Bauminister im vergangenen Frühjahr die Fördersätze für Darlehen bei Neubauten von Mietwohnungen von 1000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche auf 1750 Euro angehoben. Dies war von der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD), Aufsichtsratschefin der Siedlungsgesellschaft, begrüßt worden, die eine bessere staatliche Förderung des Baus von Sozialwohnungen  angemahnt hatte. Bouillon betonte, dass er nach einem „Abschlussgespräch mit den Siedlungsgesellschaften“ den Eindruck erlangt habe, dass seine Fördermaßnahmen auf „positive Resonanz“ stießen. Die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung hatte 2018 berechnet, dass allein in Saarbrücken 17 000 Menschen bezahlbaren Wohnraum benötigten.