500 Empfehlungen Diese drei Restaurants aus dem Saarland gehören zu den besten „für jeden Tag“

Saarbrücken/Homburg/Nonnweiler · Das renommierte Magazin „Der Feinschmecker“ hat seine jährliche Liste der „Restaurants für jeden Tag“ veröffentlicht. Unter den Empfehlungen sind auch drei Lokale aus dem Saarland.

Saarland: 3 Restaurants gehören zu den besten „für jeden Tag“​
Foto: imago/Westend61/Mosuno Media

Das Magazin „Der Feinschmecker“ hat auch in diesem Jahr wieder eine Liste der „Restaurants für jeden Tag“ veröffentlicht.

„Restaurants für jeden Tag 2024“ gekürt

„Ob für den schnellen Lunch oder das gemütliche Abendessen - in diesen Restaurants fühlt man sich einfach immer wie im zweiten Wohnzimmer“, heißt es in dem Fachmagazin. Unter den 500 Empfehlungen finden sich auch diese drei aus dem Saarland:

  • Jouliard in Saarbrücken
  • Schlossberg Hotel Restaurant in Homburg
  • Landgasthof Paulus in Nonnweiler

Was die einzelnen „Restaurants für jeden Tag“ auszeichnet

Zu den Kriterien, nach denen das Fachmagazin die Restaurants bewertet, gehören Konzept, Küchenstil, Getränke sowie Atmosphäre. Wie haben die Lokale, die es ins Ranking geschafft haben, hier jeweils abgeschnitten? Das können Interessierte auf der Webseite des Feinschmecker anhand einer Kartenansicht nachvollziehen.

Jouliard in Saarbrücken

Beim Jouliard in Saarbrücken, so das Fachmagazin zum Konzept des Restaurants in der Scheidter Straße 66, handelt es sich um ein „sympathisches Bistro in einer Wohnstraße etwas außerhalb des Zentrums, persönlich geführt“. Auf seiner Webseite bezeichnet sich das Jouliard sein Konzept selbst als „Bistronomie“ – ein Kofferwort aus „Bistro“ und „Gastronomie“.

Den Küchenstil des Jouilard beschreibt „Der Feinschmecker“ wie folgt: „International inspirierte Gerichte auf französischer Basis, immer neu variiert, mit möglichst vielen Produkten aus der Region.“ Und listet exemplarisch den hausgebeizten Saibling mit Spitzkohl, Orange und altem Balsamico für 16 Euro, im Hauptgang hausgemachte Pasta im Cacio-Pepe-Stil – hier mit dem Schweizer Hartkäse Belper Knolle statt Pecorino zum Preis von 24 Euro oder knusprig gebratenen Loup de Mer mit Mangold, Dashi Beurre Blanc und Pommes Pavé (geschichteter Kartoffelkuchen) à 31 Euro auf.

Was den Wein angeht, sei das Jouilard zwar übersichtlich, aber gut sortiert. Insgesamt, so das Fazit: „Legere, gemütliche Bistroatmosphäre mit alten Holzstühlen und Tischen. Freundlicher, persönlicher Service.“

Schlossberg Hotel Restaurant in Homburg

Auch das über Homburg gelegene Restaurant im Hotel Schlossberg hat das Fachmagazin unter die Lupe genommen.

Dort stehe seit einer umfangreichen Renovierung 2019 Mirko Bunk am Herd. Dessen Küchenstil: eine „international orientierte Frischeküche“. So fänden sich auf der Karte Gerichte wie eine Süß­kartoffelsuppe mit Anapurna-Curry, Koriander und Jakobsmuschel für 21 Euro, ein Cæsar Salad mit Black-Tiger-Garnele, Tomatenconcassé und Avocado zum Preis von 25 Euro, Tranche vom Roastbeef mit Oliven-Kartoffel-Creme, Nadelbohnen, Lardo und Portweinjus (27 Euro) oder das Zanderfilet mit Graupen, Fenchelmarmelade, Spinat und Rotweinsauce für 29 Euro.

Die Getränkeauswahl umfasst neun offene Weine. Und die Atmosphäre? „Beste Aussicht bietet sich von der Panoramaterrasse. Im Gastraum innen, leger-stilvolles Ambiente mit blanken Holztischen“, fasst der Feinschmecker zusammen.

Landgasthof Paulus in Nonnweiler

Das Konzept des Landgasthofes Paulus in Nonnweiler hat das Fachmagazin wie folgt zusammengefasst: „Familiengeführtes Haus in siebter Generation, mit internationaler Küche, à la carte und im frei kombinierbaren Menü (50 bis 62 Euro). Zugehöriges „Wein- und Genusszentrum“, in dem Sigrune Essenpreis Sommeliers ausbildet und Themenabende anbietet.“

Essenpreis beziehe als Köchin viele Produkte aus der Region mit ein. Ein besonderer Schwerpunkt seien Kräuter und essbare Blüten, etwa bei den im Viez(Apfelwein)-Tempurateig ausgebackenen Beinwellblättern, mit Münsterkäse gefüllt, dazu Paprikachutney und Gurkensalat für 17,50 Euro. Ein Klassiker des Landgasthofes sei der Sauerbraten, im Steinbackofen geschmort, mit Apfel-Rotkraut und Kartoffelklößen (27,50 Euro).

Hinsichtlich der Weinauswahl ist das Magazin voll des Lobes: Denn die sei die Kompetenz von Inhaber Thomas A. Nickels, gut 100 Positionen stünden auf der Karte – vorwiegend deutsche Weine, aber auch gute Flaschen aus den Nachbarländern. „Im Hauptraum herrscht der klassische Landhausstil vor, zudem gibt es einen mediterran gestalteten Wintergarten und eine Weinterrasse“, so das Resümee des Feinschmeckers.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort