Saar-Wirtschaft: Saarländische Industrie hat 2018 weniger exportiert

Saar-Wirtschaft : Saarländische Industrie hat 2018 weniger exportiert

Die saarländischen Industriebetriebe haben 2018 einen Umsatz von 27,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Saarbrücken mitteilte, sank damit die Zahl um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert.

Den Berechnungen zufolge lag dies vor allem am Rückgang der Exporte um 4,2 Prozent. Die Exportquote im Verarbeitenden Gewerbe habe sich dadurch auf 51,3 Prozent verringert. Das Inlandsgeschäft gab um 0,4 Prozent nach.

In manchen Bereichen gab es dennoch positive Entwicklungen. Nach Angaben der Statistiker konnten beispielsweise Betriebe im Bereich Metallerzeugung und Metallbearbeitung mit 4,5 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 2,1 Prozent erzielen.

Dennoch wurde das Gesamtergebnis durch starke Verluste bei einigen Industriezweigen beeinträchtigt. Nach Angaben des Landesamtes zählten etwa Hersteller von Fahrzeugen und Fahrzeugteilen dazu. Sie verfehlten mit einem Umsatz von 9,2 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis um 6,1 Prozent. Auch die Maschinenbauer meldeten starke Einbußen. Mit 5,6 Milliarden Euro Umsatz betrug das Minus gegenüber 2017 insgesamt 9,3 Prozent. Wie das Statistische Amt weiterhin mitteilte, waren im Dezember 2018 in 226 Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes - also in Unternehmen mit mindestens 50 Beschäftigten - 81 800 Frauen und Männer tätig. Dies bedeute ein Beschäftigtenplus von 0,8 Prozent gegenüber 2017.

(dpa)
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