1. Saarland

Saarländer fehlen häufig wegen psychischer Krankheiten bei der Arbeit

Krankgeschrieben : Saarländer fehlen häufig wegen psychischer Leiden

Die Fehlzeiten sind laut einer Statistik sogar gestiegen. Damit liegt das Land über dem Bundesschnitt.

Saarländische Arbeitnehmer waren im vorigen Jahr besonders häufig wegen psychischer Leiden krankgeschrieben. Das ergab eine Untersuchung der Krankenkasse Barmer, bei der rund 55 000 Beschäftigte im Saarland versichert sind. Die Ausfallzeiten wegen seelischer Krankheiten sind im Schnitt auf 4,3 Tage (2017: 4,1) gestiegen. Das ist nach Angaben der Barmer der höchste Wert im Vergleich der Bundesländer. Die meisten Fehltage zählten die Statistiker im Saarpfalz-Kreis (4,63 Tage) und im Kreis Neunkirchen (4,57 Tage). Im Vergleich aller 413 Landkreise und kreisfreien Städte landeten die beiden saarländischen Kreise auf Rang zwölf und 15.

Auch insgesamt waren die bei der Barmer versicherten Saarländer mit durchschnittlich 3,1 Fehltagen länger krankgeschrieben als im Bundesschnitt (2,7 Tage). Die Krankenkasse sieht den Grund dafür in der 2018 besonders heftigen Grippewelle im Saarland.