Zehn Jahre konsumkritische Rundgänge durch Saarbrücken

Konsumkritische Stadtrundgänge durch Saarbrücken : Wie unser Konsum der Welt schadet – und wie nicht

Jede Kaufentscheidung hat Folgen. Wie weitreichend sie sind, zeigen seit zehn Jahren konsumkritische Stadtrundgänge in Saarbrücken.

Stadt-Erkundungen der etwas anderen Art haben Jubiläum: Seit zehn Jahren gibt es konsumkritische Rundgänge in Saarbrücken. Nach 42 Rundgängen mit 418 Teilnehmern im Jahr 2018 gab es 2019 bereits 80 Rundgänge. 1167 Frauen und Männer waren dabei. Sie erfahren, welche Folgen der Kauf bestimmter Waren in anderen Teilen der Welt hat, seien es Plastik, Handys oder Finanzprodukte der Banken. Neu im Rundgang-Angebot für 2020 ist eine Station zum Thema Geld. Dabei geht’s um die Geschichte des Geldes, um ein Verständnis des Zinssystems und darum, über Alternativen nachzudenken.

Den Frauen und Männern, welche die Gruppen begleiten, gehe es darum positive Beispiele für verantwortungsvollen Konsum zu beschreiben und sie zu besuchen. „Viele Teilnehmende sind nach den Rundgängen überrascht, dass es in Saarbrücken schon so viele tolle Orte und schon sehr viel Engagement gibt“, sagt Melanie Malter-Gnanou. Sie ist Eine-Welt-Fachpromotorin für Globales Lernen und Mit-Entwicklerin der konsumkritischen Rundgänge in Saarbrücken. Gruppen können die Rundgänge  jederzeit buchen. Öffentliche Rundgänge gibt es ab März wieder immer am letzten Samstag im Monat. Sie dauern meist zweieinhalb Stunden. Die Rundgänge sind auch möglich in englischer, französischer und spanischer Sprache.

Weitere Informationen und Buchung bei Carla Rusconi per E-Mail an bildung@nes-web.de.

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