| 20:33 Uhr

Konferenz
Wie kann Jugend stärker mitreden?

Saarbrücken. Das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung diskutiert am Wochenende in Saarbrücken, wie Kinder  und Jugendliche bei der Stadtplanung und der Verwaltung mitmachen können. Es geht auch darum, Flüchtlingskinder zu beteiligen. Zudem sollen in einem „Blick über die Landesgrenzen“ Experten aus Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz zu Wort kommen.

Das Bundesnetzwerk Kinder- und Jugendbeteiligung diskutiert am Wochenende in Saarbrücken, wie Kinder  und Jugendliche bei der Stadtplanung und der Verwaltung mitmachen können. Es geht auch darum,  Flüchtlingskinder zu beteiligen. Zudem sollen in einem „Blick über die Landesgrenzen“ Experten aus Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz zu Wort kommen.


Zum Treffen des Bundesnetzwerks kommen knapp 130 Beteiligungsfachkräfte aus ganz Deutschland. Die Stadt Saarbrücken ist Kooperationspartner.

Rund jeder siebte Saarbrücker ist nach Angaben von Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) entweder Kind oder Jugendlicher. Diese fast 27 000 Menschen hätten eine ganz eigene Sicht auf ihre Stadt. Deshalb wolle die Verwaltung ihnen Möglichkeiten schaffen, Vorhaben mitzugestalten und ihre Perspektiven einzubringen. Seit vielen Jahren dürften die Jüngsten mitreden, wenn die Verwaltung neue Spielplätze plant oder umgestaltet. Deutschland brauche sowohl konkrete Gesetze, um das Kinderrecht auf Beteiligung zu verwirklichen, als auch qualifizierte Fachkräfte, die entsprechende Prozesse begleiten, erklärt Beteiligungsexpertin Claudia Neumann. Das teilt das Bundesnetzwerk mit.