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Probenstart: Iphigenie in Aulis - Einführungssoiree mit Infos rund um Stück und Inszenierung
Wenn Männer Krieg führen. . .

Saarbrücken. In Konflikten sind Frauen oft Opfer. Das war schon in der Antike so. Wie auch das Stück „Iphigenie in Aulis“ lehrt. Wer mehr wissen will, kommt zum „Probenstart“.

() Auf den Probebühnen des Saarländischen Staatstheaters läuft der Probenbetrieb für die nächsten Schauspielpremieren bereits auf Hochtouren – so auch für „Iphigenie in Aulis“ von Euripides, ab 25. März auf der Bühne der Alten Feuerwache zu erleben.


In einer neu konzipierten Reihe namens „Probenstart“ stellt das Theater Neugierigen bereits am Donnerstag, 22. Februar  Stück, Inszenierung sowie Bühnenbild- und Kostümkonzept vor – und zwar nicht im Theater selbst, sondern an der Universität des Saarlandes.

Die Männer führen Krieg, irgendwas läuft schief, ein Schuldiger wird gesucht und gefunden, und es wird ihm auch gleich nahegelegt, wie er seinen Fehler wieder gutmachen kann. Zum Beispiel auf dem Rücken anderer . . .  ein zeitloses Phänomen. In der Tragödie „Iphigenie in Aulis“, um 406 vor Christus von Euripides geschrieben, soll König Agamemnon – es herrscht Trojanischer Krieg – seine Tochter Iphigenie opfern und ist auch bereit dazu.

In einer Neuinszenierung von Volker Schmidt ist „Iphigenie in Aulis“ ab Ende März auf der Bühne der Alten Feuerwache zu erleben. In der Reihe „Probenstart“ trifft nun Schauspieldramaturgin Simone Kranz mit dem Altphilologen Peter Riemer an der Uni genau den Richtigen, um die Welt der Antike zu beleuchten.

Zum Konzept des „Probenstarts“ gehört es, das Theater zu verlassen und unter die Leute zu gehen. An der Universität des Saarlandes wird Regisseur Volker Schmidt gemeinsam mit seinem Team die Inszenierung sowie Bühnenbild- und Kostümkonzept vorstellen und Publikumsfragen zu „Iphigenie in Aulis“ beantworten, und natürlich bringen einige Ensemblemitglieder auch die ein oder andere Kostprobe aus dem Dramentext zu Gehör. Die Veranstaltung ist offen für jedermann. Der Eintritt ist frei.



Ort der Veranstaltung ist Raum 011 im Gebäude B3 1 der Universität des Saarlandes. Es befindet sich für Besucher, die vom Meerwiesertalweg über den Eingang „Uni Mitte“ auf den Campus kommen, rechter Hand. Bis zum „Französischen Platz“ gehen, an dessen gegenüber liegender Stirnseite steht das Gebäude B3 1.
www.uni-saarland.de
www.theater-saarbruecken.de