Zwischenbilanz: Wasserratten schwemmen Geld in die Schwimmbadkassen

Zwischenbilanz : Wasserratten schwemmen Geld in die Schwimmbadkassen

Sonne und mehr als 30 Grad, Schwüle und Regen oder Unwetter mit Überschwemmungen – das Wetter macht in diesen Tagen mal so richtig, was es will. Dennoch fällt die Sommer-Halbzeitbilanz in den Saarbrücker Freibädern ordentlich aus. Seit Mai kamen in die Bäder auf dem Schwarzenberg (Totobad), in Fechingen, Dudweiler und Altenkessel insgesamt 120 353 Besucher. Im vergangenen Jahr waren es in der gesamten Saison bis Ende September 252 552 Besucher. Die größte Anziehungskraft hat das Schwarzenbergbad in Saarbrücken, das in diesem Jahr mit 47 141 Besuchern den Halbzeitwert aus dem vergangenen Jahr erreicht hat. Nach Fechingen kamen bislang 35 716 Besucher, nach Dudweiler 21 850 und nach Altenkessel 15 646. „Die Saison ist ordentlich, aber wir hoffen natürlich auf einen schönen August und einen schönen September, um die Zahlen aus dem vergangenen Jahr vielleicht noch zu toppen“, sagt die Saarbrücker Bäderchefin Gabriele Scharenberg-Fischer. Doch nicht nur das Wetter spielt bei den Besuchern eine Rolle. Sauberkeit und Attraktionen sind ebenso Kriterien, die von Bedeutung sind. „Unsere Bäder sind alle zertifiziert. Wir müssen und wollen die Meinung der Besucher wissen. Wir machen spontane Umfragen und haben Meckerkästen aufgehängt, in denen die Besucher mittels eines ausgefüllten Fragebogens Rückmeldungen geben können“, sagt Scharenberg-Fischer weiter.

Wenn das Wetter seine Wechselspielchen einstellt und den Saarbrückern und Dudweilern einen schönen Restsommer beschert, könnten in allen Bädern die Vorjahreszahlen an Besuchern erreicht oder sogar überboten werden. Die Zahlen aus dem Rekordsommer im Jahr 2003 sind aber seit Jahren nicht einmal ansatzweise erreicht worden. Damals kamen in die Saarbrücker Bäder insgesamt 491 767 Badegäste, verteilt auf Totobad: 193 104, Kombibad Fechingen: 139 047, Dudweiler: 101 092 und Altenkessel: 58 524.

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