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Walpershofen: Großbrand hält Feuerwehren in Atem

Brandursache geklärt : Großbrand in Walpershofen hält Feuerwehren in Atem

Eine brennende Heuballenpresse sorgte am Freitag für ein Großfeuer in Walpershofen.

In der Saarbrücker Straße in der Nähe des Kauflands sollte ein Fahrzeug Feuer gefangen haben, das meldeten Anrufer über Notruf. Um 12:22 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Riegelsberg, mit den Löschbezirken Riegelsberg und Walpershofen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt bemerkten die Kräfte aus Walpershofen, das ein Landwirtschaftliches Fahrzeug auf einem Feld brannte und die Einsatzstelle sich in Walpershofen in der Kurzenbergstraße befand. Über Funk dirigierten sie die Fahrzeuge um, dichter Rauch war zu diesem Zeitpunkt weithin sichtbar, das Feuer breitete sich auf dem trockenen Feld auch rasch aus. "Mehrere Landwirte waren bereits damit beschäftigt, eine noch größere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Die als erstes an der Einsatzstelle eingetroffene Fahrzeugbesatzung aus Walpershofen, leitete umgehend eine Brandbekämpfung mit einem Schaumrohr, mit einem Trupp unter schwerem Atemschutz, ein. Ein weiterer Trupp, begann mit dem Druckschlauch - S ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern. Hierbei wurden sie von weiteren Kameraden der Löschbezirke Walpershofen und Riegelsberg, mit drei weiteren Wasserführenden Fahrzeugen und zwei Gerätewagen, unterstützt", sagte Feuerwehrsprecher Pascal Altmeyer nach dem Einsatz.

Weitere Unterstützung wurde angefordert und so traf auch der über Funk angeforderte Löschbezirk Mitte, der Freiwilligen Feuerwehr Heusweiler, die sich auf der Rückfahrt von einem anderen Einsatz befanden, an der Einsatzstelle ein. Der Löschzug aus Heusweiler unterstützte mit 3 zusätzlichen Wasserführenden Fahrzeugen die Kräfte aus Riegelsberg und Walpershofen.

Die Einsatzstelle auf freiem Feld hatte natürlich keinen Hydranten in der Nähe. "Bis eine etwa 600 Meter lange Wasserversorgung zu den Fahrzeugen sichergestellt werden konnte, wurde zunächst ein Pendelverkehr mit zwei Löschfahrzeugen zur Einsatzstelle eingerichtet", so Altmeyer. Da der Brand sich durch aufkommenden Wind, auf weitere Teile des Feldes ausgebreitet hatte, sei die Einsatzstelle in zwei Abschnitte eingeteilt worden. Für den nur sehr schwer zugänglichen unteren Bereich des großflächigen Feldes, wurde noch zusätzlich ein spezielles, extrem Geländegängiges Waldbrand Tanklöschfahrzeug der Freiwillige Feuerwehr Malstatt-Burbach angefordert.

Mit mehreren Rohren, Feuerpatschen und Hacken wurde die Brandbekämpfung weiter durchgeführt. "Schnell zeigte sich hier ein Löscherfolg und es konnte, nach rund 45 Minuten, "Feuer unter Kontrolle" gemeldet werden. Es mussten anschließend noch umfangreiche Nachlöscharbeiten eingeleitet werden. Hierzu stand auch, ein mit 12000 Liter Wasser gefüllter Anhänger eines Landwirtes zur Verfügung. Nach gut 2,5 Stunden war der Einsatz schließlich für die Feuerwehr beendet", zog Altmeyer Bilanz. Insgesamt waren die Löschbezirke Riegelsberg, Walpershofen, Heusweiler - Mitte und Saarbrücken - Malstatt / Burbach mit knapp 70 Einsatzkräften und 15 Fahrzeugen vor Ort. Der Brandinspekteur des Regionalverband Saarbrücken Tony Bender, ein Kommando der Polizei und der Ortsverband des DRK Riegelsberg / Walpershofen waren ebenfalls vor Ort. Geleitet wurde der Einsatz von Oberbrandmeister Pascal Altmayer und dem Stellvertretenem Wehrführer Oberbrandmeister Christian Ruloff. Ausgelöst hatte das Feuer ein Defekt an der Ballenpresse.