Volkshochschule erläutert Nahostkonflikt und Ursachen

Volkshochschule : Vorträge über den Nahostkonflikt 

Volkshochschule erläutert am Schlossplatz die Ursachen der Dauerkrise.

Um Israel und den Nahostkonflikt geht es in zwei Vorträgen der Volkshochschule (VHS). Der erste Vortrag von Prof. Herbert Jochum, dem Vorsitzenden der Christlich-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft des Saarlandes (CJAS), heißt „70 Jahre Israel – Vom Agrar-Staat zur High-Tech und Start-up-Nation“. Am 14. Mai 1948 wurde unter dem Eindruck des Holocaust und nach dem Teilungsbeschluss der UNO vom November 1947 der Staat Israel gegründet. Der politische Zionismus, einst von Theodor Herzl unter dem Eindruck des Dreyfus-Prozesses in Paris und des sich darin offenbarenden heftigen Antisemitismus in der französischen Gesellschaft gegründet, hatte sein Ziel einer nationalen Heimstätte für die Juden in aller Welt erreicht. Die benachbarten arabischen Staaten antworteten einen Tag später mit Krieg.

Trotz weiterer Kriege und der anhaltenden existentiellen Bedrohung sowie der innerjüdischen Spannungen und Konflikte, die sich wegen der Herkunft der Einwanderer aus über 100 verschiedenen Ländern ergaben, hat sich das Land zu einer stabilen rechtsstaatlichen Demokratie und seit Jahren von einem ursprünglich agrarisch orientierten Land zu einer High-Tech- und Unternehmensgründer-Nation entwickelt. Der Vortrag ist am Mittwoch, 21. November, ab 18 Uhr im Saal 1 des VHS-Zentrums am Schlossplatz in Alt-Saarbrücken.

Der zweite Vortrag, der sich mit dem Nahostkonflikt beschäftigt, wird in der Folgewoche am Mittwoch, 28. November, um 18 Uhr am selben Ort stattfinden. Der Eintritt zu beiden Vorträgen ist jeweils gebührenfrei.

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