Kommentar Zweisprachigkeit jetzt fördern

Das Bildungsministerium kann jetzt zeigen, dass es nicht nur streng nach Paragrafen entscheidet. Wenn es nach dem Klassenteiler geht, reicht es für die bilinguale Grundschule Ludweiler/Lauterbach nur für zwei Klassen im nächsten Schuljahr.

 Markus Saeftel

Markus Saeftel

Foto: SZ/Steffen, Michael

56 Völklinger Kinder sind zurzeit angemeldet. Dazu kommen aber noch sechs Kinder aus anderen Kommunen, deren Eltern möchten, dass der Nachwuchs früh intensiv die französische Sprache lernt. Das ist ganz im Sinne der Frankreichstrategie der Landesregierung. Also sollte das Ministerium sie auch auf die zweisprachige Grundschule in Völklingen lassen. Auch wenn streng genommen diese Kinder in ihrer Kommune in die Schule gehen sollen. Wenn das Ministerium zustimmt, könnten alle Kinder, die in Ludweiler und Lauterbach in den Kindergarten gehen, in „ihrer“ Grundschule im Stadtteil bleiben. Die Chancen stehen wohl nicht schlecht. Die Landesregierung wird kaum 29 Kinder und die Lehrerin in Corona-Zeiten in einen Klassenraum stecken.

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