| 19:14 Uhr

Zwei Extra-Kassen gegen Stau vor dem Eingang

Keine Schlangen, keine Hektik beim Ticket-Kauf im Hermann-Neuberger-Stadion. Denn am Mittwoch waren zwei Kassen mehr geöffnet als beim vorigen Spiel. Foto: Becker & Bredel
Keine Schlangen, keine Hektik beim Ticket-Kauf im Hermann-Neuberger-Stadion. Denn am Mittwoch waren zwei Kassen mehr geöffnet als beim vorigen Spiel. Foto: Becker & Bredel FOTO: Becker & Bredel
Völklingen. Organisatorisch läuft es von Mal zu Mal besser bei den Fußball-Regionalliga-Spielen des 1. FC Saarbrücken im Völklinger Neuberger-Stadion. Nur grübeln die Fans jetzt, ob bei kürzer werdenden Tagen das Flutlicht wohl ausreicht. Andreas Lang

Für Schiedsrichter Michael Kimmeyer gibt es am Mittwochabend keinen Grund, später anzupfeifen. Zum zweiten Heimspiel des 1. FC Saarbrücken in der noch jungen Regionalliga-Saison - in der Fremde, im Völklinger Hermann-Neuberger-Stadion - sind die meisten der offiziell 4032 Zuschauer rechtzeitig auf ihren Plätzen. Anders als zur Heimpremiere anderthalb Wochen zuvor gegen Ulm, als das Spiel 15 Minuten verspätet begann. Zwei Kassen mehr hat der 1. FC Saarbrücken beim Spiel gegen die Offenbacher Kickers für die eigenen Fans geöffnet, das hat offenbar ausgereicht.


"Das ging heute richtig flott, obwohl ich wegen der Arbeit eigentlich knapper dran war als gegen Ulm", sagt Markus Heider mit seinem Ticket in der Hand. "Jetzt noch schnell ein Bier geholt, dann ab auf den Stehrang", kündigt der Völklinger an und zieht von dannen.

Das frühe erste Tor des Spiels erlebt er mit bester Sicht auf das Spielfeld. Leider fällt es auf der falschen Seite, die Gäste machen das 0:1, das der Saarbrücker Angreifer Kevin Behrens gut 20 Minuten später ausgleicht. Das war es mit den Toren - spannend bleibt es trotzdem.



In Sachen Kartenkauf sind Albert Kauf und seine Kumpels auf Nummer Sicher gegangen. "Kollege Karl hat Urlaub, der hat über die Woche die Karten für uns fünf in der Geschäftsstelle gekauft", berichtet er. Das ermöglicht dem Quintett im Eingangsbereich des Stadions den schnellen Durchmarsch.

Alles also prima? Nicht so ganz. "Da sieht man schon, wieso der Verband das Flutlicht als zu schwach eingestuft hat", sagt der Fürstenhausener Mario Keller in der umkämpften Schlussphase. "Ist dann doch schon ein bisschen, naja, duster." Seine Sorge: "Am Freitag nächste Woche geht es zur selben Zeit, also um 19 Uhr, gegen Worms, dann wird es noch ein paar Minuten früher dunkler." Aber er ist hoffnungsfroh: "Das wird schon noch klappen."