Zähes Spiel, aber drei Punkte

Der SV Röchling Völklingen hat in einem an Torchancen armen Oberligaspiel beim Tabellenletzten SC Idar-Oberstein mit 1:0 (1:0) gewonnen. Für die Erlösung auf Seiten der Völklinger sorgte Xavier Novic nach einem Freistoß.

Mit einem mühevollen 1:0 (1:0)-Sieg beim Tabellenletzten SC Idar-Oberstein hat der SV Röchling Völklingen am Dienstagabend seinen ersten Auswärtssieg in dieser Saison in der Fußball-Oberliga gefeiert. "Es war ein Pflichtsieg in einem zerfahrenen Spiel", sagte Wolfgang Brenner, der Vorsitzende des SV Röchling.

Trainer Günter Erhardt hatte nach dem schwachen Auftritt gegen die SpVgg Burgbrohl (1:1) Änderungen vorgenommen: Kapitän Michael Ogrodniczek, der gegen Burgbrohl wegen einer Muskelverhärtung nicht spielen konnte, war wieder dabei und bildete mit Sammer Mozain die Innenverteidigung. Mersad Mehmedovic übernahm für den erkrankt fehlenden Patrick Jantzen die Sechserposition, der 19-jährige Fathi Günes verdrängte Pascal Stelletta auf die Bank, und der gegen Burgbrohl gesperrte Athanasios Noutsos kehrte auf die Spielmacherposition zurück. Xavier Novic war die einzige Spitze, Neuzugang Yannick Nonnweiler schmorte bis zur 85. Minute auf der Bank.

Auch Idar-Oberstein wählte nicht die offensivste Variante, sodass die 150 Zuschauer über 90 Minuten hüben wie drüben kaum Torchancen sahen. "Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften in erster Linie auf Torsicherung aus waren", erklärte Wolfgang Brenner die etwas zurückhaltende Taktik des SV Röchling Völklingen .

In der 25. Minute gab es Freistoß für Völklingen . Und so etwas scheinen die Hüttenstädter zu trainieren, denn Noutsos und Novic produzierten eine Kopie des 1:0-Siegtores aus der vorletzten Heimpartie gegen Borussia Neunkirchen : Noutsos führte aus dem Halbfeld aus, Novic stieg hoch, verlängerte den Schuss mit dem Kopf und es stand 1:0 für Völklingen . "Nach diesem Tor war Idar-Oberstein nicht mehr in der Lage, uns unter Druck zu setzen", sagte Brenner. Die Gastgeber erspielten sich keine einzige, nennenswerte Torchance. Aber auch Völklingen schien mit dem 1:0 zufrieden zu sein und riskierte nicht mehr allzu viel. "Es gab zwei, drei halbe Chancen für uns." Die größte hatte der eingewechselte Yannick Nonnweiler in der Schlussminute, scheiterte aus 13 Metern jedoch an Torhüter Nico Adami. "Egal. Das war ein dreckiger Arbeitssieg. Wichtig sind die drei Punkte", sagte Nonnweiler.